Tiger Sonder-Batteriegreifer zum Kranen von Batterieblöcken
Tiger Sonder-Batteriegreifer zum Heben und zum Transport von blockartigen Lithium-Batterien Traglast: 200 [kg] - Typ PK-020-500-300-AS-BAT
Produktmerkmale
- Typ: PK-020-500-300-AS-BAT
- Traglast: 200 [kg]
- Greifbereich: 300-500 [mm]
- Ausführung: mit Kranöse
- Tiger Sonder-Batterie-Hebegreifer für E-Auto-Akkus
- Aufhängung für Einfachhaken DIN 15401 oder mit Kupplungsstift als Aufhängung, passend für DEMAG-Manulift® Kettenzug
- Zur reibschlüssigen Lastanhebung
- Stufenlose Einstellung und Fixierung per Klemmhebel
- Oberfläche: RAL 1004 (Goldgelb) lackiert
- Industriequalität Made in Germany
Produktbeschreibung
Tiger Sonder-Batteriegreifer SONDER-PK-AS-BAT – wenn ein schwerer Akku nicht mehr von Hand bewegt werden sollte
Batterien sind ein interessantes Transportgut.
Von außen sehen viele industrielle Akkus zunächst ausgesprochen harmlos aus: ein quaderförmiges Gehäuse, zwei Anschlüsse, vielleicht einige hundert Millimeter breit.
Das Problem erkennt man häufig erst in dem Moment, in dem jemand versucht, diesen Block anzuheben, aus einer Vorrichtung herauszunehmen oder exakt auf einem Prüfstand zu positionieren.
Denn moderne Batterieblöcke können auf vergleichsweise kleinem Raum eine erhebliche Masse besitzen.
Und Gewicht allein ist nur ein Teil der Aufgabe.
Batterien können unhandlich sein. Es fehlen geeignete Griffmöglichkeiten. Der Arbeitsplatz ist eng. Die Last muss kontrolliert positioniert werden. Mitarbeiter müssten sich weit vorbeugen oder den Akku gleichzeitig halten und ausrichten.
Genau an dieser Stelle setzt der Tiger Sonder-Batterie-Hebegreifer Serie SONDER-PK-AS-BAT an.
Er wurde entwickelt, um geeignete blockartige Batterien nicht mit Muskelkraft, sondern mit vorhandener Hebetechnik aufzunehmen und zu transportieren.
Die Idee dahinter ist bemerkenswert einfach:
Der Mensch führt den Vorgang. Der Kran übernimmt das Gewicht.
Und gerade bei wiederkehrenden Batterie-Handlings kann dieser Unterschied erheblich sein.
200 kg Batteriegewicht gehören an den Kran – nicht in den Rücken eines Mitarbeiters
Die Variante PK-020-500-300-AS-BAT besitzt eine Traglast von 200 kg und einen Greifbereich von 300 bis 500 mm.
Die Last wird reibschlüssig aufgenommen. secutex®-Reibbeläge befinden sich an den Kontaktflächen des Greifers. Das Öffnungsmaß kann stufenlos eingestellt und über einen Klemmhebel fixiert werden.
Damit entsteht aus einer schweren, schwierig greifbaren Blocklast eine kranbare Transporteinheit.
Der entscheidende Vorteil besteht deshalb nicht einfach darin, dass der Akku „angehoben werden kann“.
Natürlich kann er das.
Interessanter ist vielmehr, wer sein Gewicht während des Transport- und Positioniervorgangs nicht mehr tragen muss.
Der Mitarbeiter.
Gerade bei wiederkehrenden Arbeitsabläufen wird aus diesem Unterschied ein echter betrieblicher Nutzen.
Denn körperliche Belastung wird nicht allein durch das Gewicht einer Last bestimmt. Auch Häufigkeit, Körperhaltung, Entfernung der Last vom Körper, Transportweg und erforderlicher Kraftaufwand spielen eine Rolle.
Ein Batterieblock ist damit nahezu ein Musterbeispiel für ein Transportgut, bei dem eine mechanische Hebehilfe sinnvoll werden kann.
Für welche Akkus kann der SONDER-PK-AS-BAT eingesetzt werden?
Die chemische Zusammensetzung eines Akkus entscheidet nicht automatisch darüber, ob er mit einem Batteriegreifer gehoben werden kann.
Für den Greifer ist zunächst die mechanische Beschaffenheit des Batterieblocks entscheidend.
Die Batterie muss hinsichtlich Abmessungen, Gewicht, Gehäusefestigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und Greifflächen für eine reibschlüssige Aufnahme geeignet sein. Für die konkrete Anwendung muss deshalb immer geprüft werden, ob Batterie und Greifer tatsächlich zusammenpassen.
Innerhalb dieser Voraussetzungen kommen insbesondere folgende Akku- und Batteriebauarten als mögliche Anwendungen infrage:
| Batterie-/Akkutyp | Typischer Einsatz | Eignung für SONDER-PK-AS-BAT |
|---|---|---|
| Lithium-Ionen-Batteriemodule | Elektromobilität, Maschinenbau, Energiespeicher | Besonders naheliegende Anwendung bei geeigneter blockartiger Geometrie |
| LFP-/LiFePO₄-Batteriemodule | Industrie, Fahrzeuge, stationäre Energiespeicher | Möglich bei geeigneter Gehäusekonstruktion und Abmessung |
| NMC-Lithium-Ionen-Module | Elektrofahrzeuge, Automotive, Batteriesysteme | Möglich für geeignete mechanisch belastbare Module |
| NCA-Batteriemodule | Elektromobilität und Hochenergie-Anwendungen | Anwendung abhängig von Gehäuse und Greifflächen |
| LTO-Batteriemodule | Schnelllade- und Industrieanwendungen | Bei geeigneter blockartiger Bauweise möglich |
| Lithium-Ionen-Batterieblöcke für Industriefahrzeuge | Flurförderzeuge, FTS/AGV, Spezialfahrzeuge | Interessant für Austausch, Produktion und Wartung einzelner geeigneter Module |
| Batteriemodule stationärer Energiespeicher | BESS, Gewerbespeicher, Industrie-Energiespeicher | Besonders bei Montage und Modulwechsel interessant |
| USV-Batterieblöcke | Rechenzentren, Industrie-USV, Sicherheitsstromversorgung | Je nach Gehäuse, Gewicht und Abmessungen |
| AGM-/VRLA-Batterieblöcke | USV, Notstrom, Telekommunikation | Nur nach Prüfung der mechanischen Eignung des Gehäuses |
| Gel-Batterieblöcke | Industrie, Energieversorgung, Sonderfahrzeuge | Abhängig von Gehäusekonstruktion und zulässiger Klemmbeanspruchung |
| Industrie-Batterieblöcke anderer Technologien | Maschinen, Anlagen, Sonderfahrzeuge | Projektspezifisch prüfbar |
Die Tabelle ist bewusst keine pauschale Freigabeliste!
Ein Lithium-Ionen-Akku ist nicht automatisch geeignet, nur weil er Lithium-Ionen-Zellen enthält. Umgekehrt kann auch ein anderer Batterietyp eine geeignete Last darstellen.
Entscheidend ist immer:
Kann genau dieser Batterieblock mit seinem Gehäuse, seiner Oberfläche, seinem Gewicht und seinen Abmessungen bestimmungsgemäß und sicher reibschlüssig aufgenommen werden?
Das sollte vor der Anwendung anhand der konkreten Batteriedaten geprüft werden.
Besonders interessant für die Elektromobilität
Die Entwicklung elektrischer Fahrzeuge hat ein interessantes logistisches Problem hervorgebracht.
Akkus werden leistungsfähiger.
Aber nicht leichter.
In Entwicklung, Produktion, Prüfung, Reparatur und Wiederaufbereitung müssen Batteriemodule immer wieder aufgenommen, umgesetzt und exakt positioniert werden.
Ein Modul verlässt einen Prüfstand.
Ein anderes muss in eine Montagevorrichtung.
Ein Akku wird für eine Untersuchung ausgebaut.
Ein Prototyp soll von einem Arbeitsplatz zum nächsten.
Das sind keine spektakulären Hebevorgänge.
Genau deshalb werden sie leicht unterschätzt.
Denn ein Vorgang, der fünfmal im Jahr stattfindet, ist etwas anderes als ein Vorgang, den Mitarbeiter jeden Tag wiederholen.
Der SONDER-PK-AS-BAT eignet sich deshalb besonders als mechanische Schnittstelle innerhalb wiederkehrender Batterieprozesse.
Anwendung 1: Batterieproduktion und Modulmontage
Bei der Fertigung von Batteriesystemen durchlaufen Module mehrere Produktionsschritte.
Montieren.
Prüfen.
Zwischenlagern.
Weitertransportieren.
In Baugruppen einsetzen.
Wieder entnehmen.
Überall dort, wo ein geeigneter Batterieblock innerhalb eines vorhandenen Kranbereiches bewegt werden muss, kann der Batteriegreifer das manuelle Handling reduzieren.
Der Akku muss dadurch nicht zum „schweren Paket“ werden, das mehrere Mitarbeiter irgendwie gemeinsam bewegen.
Die Hebetechnik übernimmt die Masse.
Der Mitarbeiter konzentriert sich auf Führung und Positionierung.
Anwendung 2: Entwicklung und Prüfstände für E-Auto-Akkus
Gerade Entwicklungslabore und Prüfbereiche haben einen besonderen Materialfluss.
Ein Batteriemodul wird eingebaut.
Gemessen.
Ausgebaut.
Modifiziert.
Erneut eingebaut.
Manchmal geschieht dies häufiger, als ursprünglich bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes vorgesehen war.
Der interessante wirtschaftliche Wert des Batteriegreifers liegt hier deshalb weniger in einem einzigen Transport.
Er liegt in der Wiederholbarkeit des Handlings.
Wenn derselbe Vorgang immer wieder stattfindet, lohnt es sich zunehmend, daraus einen definierten technischen Prozess zu machen.
Anwendung 3: Batterie-Service, Reparatur und Remanufacturing
Ein defektes Batteriesystem wird nicht zwangsläufig komplett entsorgt.
Batterien werden diagnostiziert, geöffnet, repariert, einzelne Module ersetzt und Systeme anschließend erneut geprüft.
Damit entstehen Arbeitsplätze, an denen schwere Batterieblöcke regelmäßig aufgenommen und umgesetzt werden müssen.
Gerade beim Remanufacturing kann ein Batteriegreifer deshalb interessant sein:
Ein Modul kommt hinein.
Ein anderes geht heraus.
Das Gewicht bleibt.
Die Personen wechseln.
Der Hebevorgang wiederholt sich.
Ein geeignetes Lastaufnahmemittel macht aus diesem wiederkehrenden körperlichen Vorgang einen mechanisierten Prozess.
Anwendung 4: Second-Life und Batterie-Recycling
Auch am Ende des ersten Fahrzeuglebens verschwindet ein Lithium-Ionen-Akku nicht einfach.
Batteriesysteme werden geprüft, demontiert, sortiert und teilweise einer weiteren Verwendung zugeführt.
In Second-Life-Projekten können geeignete Module beispielsweise für stationäre Speicher weitergenutzt werden.
In Recycling- und Demontagebetrieben müssen einzelne Batterieblöcke dagegen aus Systemen entfernt und weiteren Bearbeitungsschritten zugeführt werden.
Auch hier ist der SONDER-PK-AS-BAT besonders dort interessant, wo wiederkehrend schwere, blockartige Akkus zwischen Arbeitsplätzen bewegt werden müssen.
Anwendung 5: Stationäre Energiespeicher und BESS
Batteriespeicher bestehen häufig aus mehreren einzelnen Modulen.
Das fertige System kann mehrere Tonnen wiegen – der einzelne Batterieblock liegt dagegen möglicherweise genau in einem Gewichtsbereich, der technisch zwar noch handhabbar erscheint, ergonomisch aber längst unangenehm geworden ist.
Bei Herstellung, Montage, Wartung oder Austausch solcher Module kann deshalb ein Batteriegreifer sinnvoll sein.
Besonders spannend ist das bei modular aufgebauten Energiespeichern:
Nicht das komplette System wird gehoben.
Sondern genau das Modul, an dem gearbeitet werden muss.
Anwendung 6: Instandhaltung von Fahrerlosen Transportsystemen und Industriefahrzeugen
AGV, AMR, fahrerlose Transportsysteme, industrielle Reinigungsmaschinen, Spezialfahrzeuge und andere elektrisch betriebene Maschinen benötigen leistungsfähige Batteriesysteme.
Muss ein schwerer Batterieblock aus einem solchen Fahrzeug herausgehoben werden, entsteht häufig eine unangenehme Kombination:
wenig Platz, ungünstige Arbeitshöhe und viel Gewicht.
Gerade solche Situationen zeigen, warum ein mechanisches Lastaufnahmemittel mehr sein kann als „nur ein Greifer“.
Es verlagert die entscheidende Aufgabe:
Das Halten der Last übernimmt die Maschine.
Branchen für den Tiger Sonder-Batteriegreifer
Der SONDER-PK-AS-BAT ist insbesondere für Unternehmen interessant, die Batteriemodule herstellen, entwickeln, prüfen, warten oder weiterverarbeiten.
Dazu gehören beispielsweise Automotive und Elektromobilität, Batteriehersteller und Batteriemodulfertigung, Maschinen- und Anlagenbau, Hersteller von Energiespeichersystemen, BESS-Integratoren, Batterieprüflabore, Forschung und Entwicklung, Fahrzeugentwicklung, Batterie-Servicebetriebe, Remanufacturing, Recycling und Demontage, Instandhaltung, Hersteller von AGV- und AMR-Systemen, Flurförderzeugtechnik, Sonderfahrzeugbau, USV- und Notstromtechnik sowie Betreiber größerer industrieller Energiespeicher.
Besonders interessant wird das Produkt immer dann, wenn sich im Betrieb ein Satz regelmäßig wiederholt:
„Den Akku müssen wir zu zweit nehmen.“
Denn genau an diesem Satz beginnt eine mögliche Automatisierungs- und Ergonomieaufgabe.
Der eigentliche Produktvorteil ist nicht das Heben – sondern das Nicht-mehr-selber-heben-müssen
Das klingt zunächst fast paradox.
Ein Hebegreifer wird schließlich gekauft, weil etwas gehoben werden soll.
Beim SONDER-PK-AS-BAT liegt der größte Nutzen aber gerade darin, wer diese Arbeit nicht übernehmen muss.
Menschen sind hervorragend im Beurteilen, Führen, Kontrollieren und Positionieren.
Sie sind dagegen kein besonders gutes Ersatz-Hebezeug für einen 80-, 120- oder 180-kg-Batterieblock.
Die BAuA weist darauf hin, dass beim manuellen Heben und Tragen neben dem Lastgewicht auch Häufigkeit, Körperhaltung und die konkreten Arbeitsbedingungen die körperliche Belastung bestimmen. Mechanisierung, Hebehilfen und Transportvorrichtungen gehören zu den empfohlenen Maßnahmen zur Reduzierung solcher Belastungen.
Das macht den Batteriegreifer nicht zu einem Komfortprodukt.
Er kann Bestandteil einer systematischen Arbeitsplatzgestaltung sein.
secutex®-Reibbelag – Kontakt zur Last an der entscheidenden Stelle
Bei einer reibschlüssigen Lastaufnahme entscheidet die Kontaktzone zwischen Greifer und Last wesentlich über die Anwendung.
Der PK-020-500-300-AS-BAT verfügt deshalb über secutex®-Reibbeläge.
Die Batterie wird seitlich aufgenommen, während die stufenlose Verstellung eine Anpassung innerhalb des vorgesehenen Greifbereiches ermöglicht.
Der Vorteil liegt auf der Hand:
Unterschiedliche geeignete Batteriebreiten innerhalb des Greifbereiches erfordern nicht zwangsläufig für jede Abmessung ein völlig neues Lastaufnahmemittel.
Der Greifer wird auf die jeweilige Anwendung eingestellt.
Das erweitert seinen Nutzen vor allem in Produktion, Prototypenbau und Service, wo nicht zwangsläufig immer dasselbe Batterieformat verarbeitet wird.
300 bis 500 mm Greifbereich – ein Sondergreifer, aber keine Einweg-Lösung
Der Name „Sonder-Batteriegreifer“ kann zunächst den Eindruck vermitteln, es handele sich um ein Werkzeug für genau einen einzigen Akku.
Das muss nicht so sein.
Durch das stufenlos einstellbare Öffnungsmaß deckt die vorhandene Ausführung einen Greifbereich von 300 bis 500 mm ab.
Bei geeigneten Batteriegeometrien kann der Greifer deshalb für unterschiedliche Abmessungen innerhalb dieses Bereichs genutzt werden.
Und wenn der konkrete Batterieblock außerhalb der vorhandenen Parameter liegt?
Dann beginnt genau dort der eigentliche Vorteil des Tiger-Sonderbaus.
Die Serie ist darauf ausgelegt, auf konkrete Hebesituationen angepasst zu werden.
Kranöse oder Integration in einen DEMAG Manulift®
Die Produktfamilie kann je nach Ausführung mit einer Kranöse für einen Einfachhaken nach DIN 15401 oder mit einer entsprechenden Aufnahme für einen DEMAG-Manulift®-Kettenzug realisiert werden.
Damit lässt sich die Hebelösung an unterschiedliche Arbeitsplatzkonzepte anbinden.
Das ist besonders bei Montage- und Fertigungsarbeitsplätzen interessant, weil nicht zwangsläufig ein großer Hallenkran erforderlich ist.
Entscheidend ist vielmehr, dass eine für den Anwendungsfall geeignete Hebetechnik vorhanden ist.
Was kostet ein Sonder-Batterie-Hebegreifer?
Das ist eine nachvollziehbare Frage.
Sie ist allerdings nur die erste Hälfte der Rechnung.
Die zweite Hälfte lautet:
Was kostet es, wenn schwere Batterieblöcke über Jahre hinweg immer wieder manuell umgesetzt werden?
Diese Kosten stehen normalerweise nicht als einzelne Position in der Buchhaltung.
Sie verteilen sich.
Ein zweiter Mitarbeiter wird benötigt.
Ein Arbeitsplatz muss warten.
Ein Batterieblock wird erst auf einen Wagen umgesetzt und anschließend erneut aufgenommen.
Ein Mitarbeiter hält die Last, während ein anderer ausrichtet.
Es entstehen ungünstige Körperhaltungen.
Ein Vorgang dauert länger, weil das Gewicht kontrolliert werden muss.
Die Abläufe funktionieren – aber nur deshalb, weil Mitarbeiter den fehlenden technischen Prozess mit körperlichem Einsatz kompensieren.
Und genau deshalb ist der Einkaufspreis eines Batteriegreifers allein kein sinnvoller Vergleichswert.
Ein einfaches Gedankenexperiment
Nehmen wir keinen spektakulären Batteriewechsel.
Nur einen wiederkehrenden.
Ein schweres Modul wird regelmäßig aus einer Vorrichtung genommen, umgesetzt und später wieder eingebaut.
Dafür werden bislang zwei Personen benötigt.
Mit einer geeigneten mechanischen Lösung kann der Ablauf stärker über vorhandene Hebetechnik organisiert werden.
Nun multiplizieren wir diesen Vorgang nicht mit einem Tag.
Sondern mit mehreren Jahren.
Plötzlich vergleichen wir nicht mehr:
„Mitarbeiter gegen Hebegreifer.“
Wir vergleichen:
Hunderte oder tausende wiederkehrende Handlings gegen ein dauerhaft verfügbares Betriebsmittel.
Das ist eine völlig andere Investitionsrechnung.
Ergonomie ist kein weicher Produktvorteil
Bei Produktionsmitteln wird sehr selbstverständlich über Taktzeit, Werkzeugstandzeit und Maschinenverfügbarkeit gesprochen.
Bei menschlicher Arbeit wird körperliche Belastung dagegen manchmal behandelt, als sei sie eine unveränderliche Begleiterscheinung.
Das muss sie nicht sein.
Die Lastenhandhabungsverordnung fordert ausdrücklich, bei gefährdender manueller Lastenhandhabung geeignete organisatorische Maßnahmen oder Arbeitsmittel einzusetzen, um diese möglichst zu vermeiden.
Das bedeutet nicht, dass jeder schwere Gegenstand automatisch einen Hebegreifer benötigt.
Es bedeutet aber sehr wohl:
Wenn ein Betrieb schwere Batterieblöcke regelmäßig bewegt, lohnt es sich, diesen Vorgang technisch zu hinterfragen.
Und ab diesem Punkt wird der SONDER-PK-AS-BAT interessant.
Sonderbau bedeutet: Die Batterie muss nicht zum Greifer passen
Gerade bei Batteriesystemen ist Standardisierung relativ.
Eine neue Batteriegeneration ist breiter.
Das nächste Modul besitzt ein anderes Gehäuse.
Ein Kunde verwendet eine Sonderbatterie.
Ein Prüfstand benötigt eine andere Aufnahmehöhe.
Deshalb ist bei diesem Produkt die Sonderbaufähigkeit kein kleiner Zusatz am Ende der Produktbeschreibung.
Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Produkts.
Die richtige Frage lautet nicht:
„Passt unser Akku zufällig in diesen Greifer?“
Sondern:
„Wie muss der Greifer aussehen, damit unser Batteriehandling sinnvoll funktioniert?“
Genau für solche Fälle kann TigerHebezeuge die Ausführung auf die konkrete Hebesituation anpassen.
Wichtig: Nicht jeder Akku darf und kann seitlich geklemmt werden
So breit das mögliche Einsatzspektrum ist, hier sollte die technische Aussage eindeutig bleiben.
Nicht jeder Batterieblock eignet sich für eine reibschlüssige Aufnahme.
Insbesondere Gehäusefestigkeit, zulässige Flächenpressung, Oberflächenbeschaffenheit, Schwerpunkt, Masse, Abmessungen und mögliche empfindliche Komponenten müssen berücksichtigt werden.
Beschädigte, verformte oder für eine seitliche Klemmung nicht freigegebene Batteriegehäuse dürfen nicht einfach aufgrund passender Außenmaße als geeignet betrachtet werden.
Bei Hochvoltbatterien und Lithium-Batteriesystemen gelten darüber hinaus die jeweiligen betrieblichen Sicherheits-, Hersteller- und Arbeitsschutzvorgaben.
Deshalb sollte vor einer neuen Anwendung immer die konkrete Batterie betrachtet werden.
Batteriedaten schicken – Anwendung prüfen – Greifer passend auslegen.
Das ist bei einem Sonderlastaufnahmemittel nicht umständlich.
Das ist genau der Punkt.
Tiger SONDER-PK-AS-BAT – ein kleines Betriebsmittel mit ziemlich großer Aufgabe
Am Ende besteht der Greifer aus Stahl, einer Aufhängung, einer Verstellmechanik und den passenden Kontaktflächen.
Der Nutzen entsteht aber nicht im Stahl.
Er entsteht einige Zentimeter daneben.
Dort, wo vorher Hände die Batterie gehalten haben.
Dort, wo Mitarbeiter Gewicht ausgleichen mussten.
Dort, wo zwei Personen gebraucht wurden, weil die Last für eine Person unhandlich war.
Und dort, wo ein schwerer Akku millimetergenau an seinen neuen Platz gebracht werden muss.
Ein guter Hebegreifer macht daraus keinen spektakulären Vorgang.
Im Gegenteil.
Er macht den Vorgang möglichst unspektakulär.
Aufnehmen. Heben. Positionieren. Absetzen.
Und vielleicht ist genau das die beste Definition eines guten Betriebsmittels:
Man kauft es einmal – und bemerkt anschließend bei jedem schweren Batterieblock, warum es angeschafft wurde.
Tiger Sonder-Batteriegreifer SONDER-PK-AS-BAT
Schwere Batterieblöcke gehören in den Produktionsprozess – nicht auf den Rücken Ihrer Mitarbeiter.
Optionen
Für unsere Tiger Sonder-Batteriegreifer bieten wir auch Modifizierungen nach Ihrer Vorgabe und für Ihren konkreten Anwendungsfall an.
Klicken Sie für eine Anfrage nach einem Sonderbau bzw. Anpassung einfach unten im Banner auf den Button 'Jetzt Tiger Sonder-Kartongreifer anfragen'!
Lieferumfang
- Tiger Sonder-Kartongreifer Serie Sonder-PK-AS-BAT
- Betriebsanleitung (DEU/ENG)
- EG-Konformitätserklärung
Sicherheitshinweis
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen!
Hinweis zum sicheren Abstellen von Lastaufnahmemitteln
Nach DGUV Regel 109-017 Kapitel 7.5 müssen Lastaufnahmemittel so abgestellt oder abgelegt werden, dass sie nicht umkippen, herabfallen oder abgleiten können.
Wir liefern Ihnen auch die passenden Ablagegestelle und Abstellböcke zur sicheren Ablage, Montage und Demontage von Traversen, Hebegreifern und C-Haken.
Bitte fragen Sie diese im Bedarfsfall einfach an!
Variante PK-020-500-300-AS-BAT
| Traglast: | 200 [kg] |
|---|---|
| Greifbereich: | 300-500 [mm] |
| Ausführung: | mit Kranöse |
| Aufnahmeart: | mit Kranöse |
| C: | 515 [mm] |
| Eigengewicht: | 20 [kg] |
| Einstellbares Öffnungsmaß (max. - min.): | 510 - 305 [mm] |
| H1 - H2: | 420 - 720 [mm] |
| Reibbelag: | secutex® |
| Transportart: | heben |
| Material: | Stahl |
| Oberfläche: | RAL 1004 (Goldgelb) lackiert |
| E: | 175 [mm] |
| F: | 250 [mm] |
| P: | 150 [mm] |
| Produktnummer | Ausführung | Greifbereich | Traglast | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|
| PK-020-500-300-AS-BAT | mit Kranöse | 300-500 [mm] | 200 [kg] | Preis auf Anfrage | Übernehmen |