Stapler-Teleskoparm mit Wirbellasthaken und 25 Grad Neigung, starr - Ausziehbarer Lastarm für Gabelstapler
Teleskop-Lastarme LAT-25 - Der geneigete und ausziehbarer Stapler-Kranarm für Gabelstapler, Deichselstapler und Pratzenstapler Traglast: 1.000 [kg] - Typ LAT-25-1,0-GRUEN
Produktmerkmale
- Typ: LAT-25-1,0-GRUEN
- Traglast: 1.000 [kg]
- Grundlänge: 1.600 [mm]
- Oberfläche: RAL 6011 (Resedagrün)
- Teleskopierbare Ausführung
- Neigung: 25°
- Mit Stützfüßen (Unterfahrhöhe: 100 mm)
- Einfahrtaschen für Gabelzinken - für Pratzenstapler und Deichselstapler geeignet
- Kettensicherung gegen unbeabsichtigtes Abrutschen
- inkl. Wirbellasthaken
- Oberfläche: lackiert (5 RAL-Farben zur Auswahl) oder verzinkt
Produktbeschreibung
Stapler-Teleskoparm LAT-25 für mehr Reichweite im Staplerbetrieb
Der Bauer Stapler-Teleskoparm LAT-25 ist ein teleskopierbarer Lastarm mit starrer 25°-Neigung für Gabel-, Deichsel- und Pratzenstapler. Einfahrtaschen nehmen die Gabelzinken auf, während der Wirbellasthaken den Anschlagpunkt am Lastarm bildet. Die Serie besitzt eine Grundlänge von 1.600 mm und wird mit einer Traglast von 1.000 kg geführt. Stützfüße und eine Kettensicherung ergänzen die Konstruktion.
Reichweite erweitern und Lastarm sichern
Wenn der Stapler einen weiter entfernten Anschlagpunkt erreichen soll, vergrößert die teleskopierbare Ausführung den Arbeitsbereich. Der Lastarm wird über die Einfahrtaschen mit den Gabelzinken aufgenommen. Die Kettensicherung schützt dabei vor unbeabsichtigtem Abrutschen vom Stapler. Die Stützfüße haben eine Unterfahrhöhe von 100 mm.
Prüfen Sie vor der Verwendung, ob die Gabelzinken zu den Taschenmaßen passen. Der Innenabstand A beträgt 160 mm; für die Maße B und C sind 200 beziehungsweise 80 mm angegeben.
Welche LAT-25-Variante passt?
Alle sechs Varianten haben dieselbe Grundlänge und denselben Traglastselektor. Die Auswahl erfolgt daher vor allem über die Oberfläche und das damit verbundene Eigengewicht. Fünf lackierte Ausführungen in RAL 5012, RAL 7005, RAL 6011, RAL 2000 oder RAL 3000 wiegen jeweils 59 kg. Die feuerverzinkte Ausführung wiegt 64 kg.
Berücksichtigen Sie das Eigengewicht bei der Ermittlung der Resttragfähigkeit des Staplers. Vergleichen Sie außerdem die Einfahrtaschenmaße mit den Gabelzinken und beachten Sie die Angaben am gelieferten Lastarm.
Kontrolle vor dem Einsatz
Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz Bauteile, Zusammenbau und Sicherheitseinrichtungen durch eine Sicht- und Funktionsprüfung. Haken, Kette, Bolzen und Sicherungsteile müssen vollständig, beweglich und funktionsfähig sein. Beim Verfahren sind Stoßbelastungen und Pendeln zu vermeiden; die Last ist mit angepasster Geschwindigkeit bodennah zu transportieren. Zum Lieferumfang gehören der Lastarm LAT-25 mit Lasthaken und die Sicherungskette.
Optionen
Lieferumfang
- Lastarm LAT-25 mit Lasthaken
- Sicherungskette
Sicherheitshinweis
Variante LAT-25-1,0-GRUEN
| Traglast Hakenabstand Pos. 7 (2.500 mm): | 125 [kg] |
|---|---|
| Traglast: | 1.000 [kg] |
| Eigengewicht: | 59 [kg] |
| Einfahrtaschen Maß B: | 200 [mm] |
| Einfahrtaschen Maß C: | 80 [mm] |
| Einfahrtaschen-Innenabstand (A): | 160 [mm] |
| Gesamtbreite: | 600 [mm] |
| Traglast Hakenabstand bei Pos. 1 (875 mm): | 1.000 [kg] |
| Traglast Hakenabstand bei Pos. 2 (1.600 mm): | 300 [kg] |
| Traglast Hakenabstand Pos. 3 (1.780 mm): | 225 [kg] |
| Traglast Hakenabstand Pos. 4 (1.960 mm): | 200 [kg] |
| Traglast Hakenabstand Pos. 5 (2.140 mm): | 175 [kg] |
| Traglast Hakenabstand Pos. 6 (2.320 mm): | 150 [kg] |
| Material: | Stahl |
| min. Traglast: | 125 [kg] |
| Grundlänge: | 1.600 [mm] |
| Oberfläche: | RAL 6011 (Resedagrün) |
| Produktnummer | Grundlänge | Oberfläche | Traglast | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|
| LAT-25-1,0-BLAU | 1.600 [mm] | RAL 5012 (Lichtblau) | 1.000 [kg] | 730,00 € | Übernehmen |
| LAT-25-1,0-GRAU | 1.600 [mm] | RAL 7005 (Mausgrau) | 1.000 [kg] | 730,00 € | Übernehmen |
| LAT-25-1,0-GRUEN | 1.600 [mm] | RAL 6011 (Resedagrün) | 1.000 [kg] | 730,00 € | Übernehmen |
| LAT-25-1,0-ORANGE | 1.600 [mm] | RAL 2000 (Gelborange) | 1.000 [kg] | 730,00 € | Übernehmen |
| LAT-25-1,0-ROT | 1.600 [mm] | RAL 3000 (Feuerrot) | 1.000 [kg] | 730,00 € | Übernehmen |
| LAT-25-1,0-V | 1.600 [mm] | feuerverzinkt | 1.000 [kg] | 799,00 € | Übernehmen |
Stapler-Teleskoparm LAT-25 - aus zu weit weg wird plötzlich erreichbar
Manchmal fehlen einem Gabelstapler keine zusätzlichen Tonnen Tragfähigkeit. Es fehlen schlicht ein paar entscheidende Zentimeter oder Meter zwischen Stapler und Anschlagpunkt.
Die Maschine steht hinter einer Absperrung. Eine Pumpe befindet sich jenseits einer Auffangwanne. Ein Bauteil muss auf einer Vorrichtung abgesetzt werden. Oder der Stapler kann aufgrund von Fundamenten, Regalen oder Maschinen gar nicht bis unmittelbar an die Last heranfahren.
Genau für diese Aufgaben ist der Stapler-Teleskoparm LAT-25 gedacht.
Der ausziehbare Lastarm erweitert den Arbeitsbereich eines geeigneten Gabelstaplers. Durch seine konstruktive 25°-Neigung liegt der Wirbellasthaken erhöht vor dem Grundgerät, während der teleskopierbare Aufbau zusätzliche Reichweite schafft.
Das Prinzip ist bewusst einfach:
Stapler positionieren. Lastarm passend ausziehen. Anschlagen. Heben.
Keine komplizierte Zusatzfunktion, die im täglichen Einsatz niemand benötigt.
Sondern ein robustes Anbaugerät für ein sehr alltägliches Problem:
Die Last ist erreichbar – nur eben nicht mit den Gabelzinken allein.
1.000 kg Traglast: genau die Gewichtsklasse vieler täglicher Hebeaufgaben
Nicht jedes Bauteil im Betrieb wiegt fünf Tonnen. Ganz im Gegenteil!
Pumpen, Elektromotoren, kleinere Getriebe, Maschinenteile, Werkzeuge, Baugruppen und Ersatzaggregate bewegen sich häufig in einem Gewichtsbereich, für den ein großer Kran technisch zwar geeignet wäre, wirtschaftlich aber unnötig aufwendig sein kann.
Der LAT-25 ist mit einer Traglast von 1.000 kg auf genau solche Hebeaufgaben ausgerichtet. Die Grundlänge beträgt bei allen Varianten 1.600 mm.
Damit entsteht eine interessante Zwischenlösung:
Mehr Möglichkeiten als mit den Staplerzinken allein – ohne für jede kleinere hängende Last eine aufwendigere Hebelösung einsetzen zu müssen.
Gerade in Werkstätten, Produktionshallen und Instandhaltungsbereichen kann diese Gewichtsklasse ausgesprochen praxisnah sein.
Ein Stapler kann Paletten bewegen. Mit dem richtigen Lastarm kann er noch etwas anderes.
Im normalen Alltag trägt ein Stapler seine Last auf den Zinken. Für viele Maschinen- und Anlagenkomponenten funktioniert dieses Prinzip aber nicht besonders gut.
- Ein Elektromotor besitzt vielleicht eine Hebeöse
- Eine Pumpe einen definierten Anschlagpunkt
- Eine Stahlbaugruppe wird über Anschlagketten aufgenommen
- Ein Werkzeug soll von oben aus einer Maschine herausgehoben werden
Solche Lasten möchten nicht unterfahren, sondern angeschlagen werden.
Der LAT-25 schafft genau diese Verbindung. Die Gabelzinken nehmen den Lastarm auf. Der Wirbellasthaken bildet den Anschlagpunkt für die geeignete hängende Last.
Damit erhält ein vorhandenes Flurförderzeug eine zusätzliche Einsatzmöglichkeit, ohne seine eigentliche Aufgabe als Stapler zu verlieren.
Welche Lasten können mit dem LAT-25 gehoben werden?
Weil die Last nicht über eine spezielle Klemm- oder Greifvorrichtung aufgenommen wird, ist der LAT-25 nicht auf eine einzige Lastart beschränkt.
Geeignet können grundsätzlich Lasten sein, die über dafür vorgesehene Anschlagpunkte und geeignete Anschlagmittel bestimmungsgemäß am Wirbellasthaken aufgenommen werden können.
Zu den Lastarten für Staplerarme können beispielsweise gehören:
-
Elektromotoren
-
Getriebe
-
Pumpen und Pumpenaggregate
-
kleinere Verdichter und Kompressoren
-
Maschinenbaugruppen
-
Ersatzaggregate
-
Montagevorrichtungen
-
Schweißbaugruppen
-
Stahlrahmen und Gestellbauteile
-
Rohrleitungsbaugruppen
-
Armaturen
-
größere Ventile
-
Flanschbauteile
-
Werkzeuge
-
Press- und Stanzwerkzeuge
-
kleinere Spritzgussformen
-
Maschinenkomponenten
-
Motor- und Antriebseinheiten
-
geeignete Transportkisten mit definierten Anschlagmöglichkeiten
-
geeignete Behälter mit Anschlagpunkten
-
Stahl- und Metallbauteile
-
Fertigungsvorrichtungen
-
schwere Ersatzteile
-
geeignete Baukomponenten
-
geeignete Big Bags über bestimmungsgemäße Hebeschlaufen beziehungsweise geeignete Lastaufnahmemittel
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Ist das eine Pumpe oder ein Motor?“
Sondern:
„Kann genau diese Last mit ihrem Gewicht, ihrem Schwerpunkt, ihren Anschlagpunkten und den vorgesehenen Anschlagmitteln sicher und bestimmungsgemäß aufgenommen werden?“
Genau diese Betrachtung macht aus einem universellen Lastarm eine professionelle Hebelösung.
Anwendung 1:
Pumpen hinter Auffangwannen oder Rohrleitungen ausheben
Eine Pumpe kann nur 300 kg wiegen und trotzdem erstaunlich schwierig auszubauen sein.
Nicht wegen ihres Gewichts.
Sondern wegen ihrer Position.
Vor dem Aggregat befindet sich eine Auffangwanne. Seitlich verlaufen Rohrleitungen. Der Stapler kann nicht unmittelbar an das Fundament heranfahren.
Jetzt helfen stärkere Gabelzinken überhaupt nicht.
Es fehlt Reichweite.
Der teleskopierbare LAT-25 kann den Anschlagpunkt weiter in den Anlagenbereich hinein verlagern. Der Stapler bleibt außerhalb des Hindernisses, während der Wirbellasthaken näher an die Last herangeführt wird.
Gerade bei Wartungsarbeiten ist das ein wichtiger Unterschied.
Denn manchmal entscheidet nicht die Leistung des Hebegeräts darüber, ob ein Bauteil erreichbar ist.
Sondern seine Geometrie.
Anwendung 2:
Elektromotoren und Getriebe bei der Instandhaltung bewegen
Ein Elektromotor ist ein geradezu ideales Beispiel für die typische LAT-25-Aufgabe.
Er ist schwer.
Er ist kompakt.
Er besitzt häufig definierte Anschlagpunkte.
Und er befindet sich erstaunlich oft an einer Stelle, an die ein Stapler nicht vernünftig heranfahren kann.
Beim Austausch eines Motors oder Getriebes muss das Aggregat kontrolliert aufgenommen, aus seiner Position herausgehoben und anschließend abgelegt werden.
Mit einem geeigneten Teleskoparm kann ein vorhandener Stapler dabei wesentlich flexibler genutzt werden.
Das spart nicht automatisch bei jedem einzelnen Hub Geld.
Interessant wird die Rechnung durch Wiederholung.
Zehn Motorwechsel.
Zwanzig Reparaturen.
Dreißig Wartungseinsätze.
Irgendwann ist der Lastarm nicht mehr „das Zubehör, das einmal gekauft wurde“.
Er gehört einfach zur Werkzeugausstattung der Instandhaltung.
Anwendung 3:
Werkzeuge aus Maschinen herausheben
Ein Werkzeugwechsel kann überraschend viel Logistik verursachen.
Das Werkzeug selbst wiegt vielleicht nur einige hundert Kilogramm.
Aber es sitzt innerhalb einer Maschine.
Der Stapler kommt bis zur Maschine – nicht jedoch mit seinen Gabelzinken bis unter die Last.
An dieser Stelle verändert der Teleskoparm die Aufgabe.
Der Stapler muss nicht unter das Werkzeug gelangen.
Der Wirbellasthaken muss dessen vorgesehenen Anschlagpunkt erreichen.
Das ist geometrisch etwas völlig anderes.
Gerade für Presswerkzeuge, Montagevorrichtungen, kleinere Formen oder schwere Fertigungswerkzeuge kann der LAT-25 deshalb eine interessante Ergänzung vorhandener Betriebstechnik sein.
Anwendung 4:
Baugruppen an Montageplätzen bereitstellen
Eine vormontierte Baugruppe kommt aus der Fertigung.
Sie steht auf einem Transportgestell.
Nun muss sie auf eine Maschine, ein Fundament oder in eine Montagevorrichtung gesetzt werden.
Die klassische Staplerlogistik bringt sie bis zum Arbeitsplatz.
Und dann?
Genau an dieser Stelle endet häufig das normale Palettenhandling.
Der LAT-25 kann helfen, die verbleibende Lücke zwischen „angeliefert“ und „positioniert“ zu schließen.
Über geeignete Anschlagmittel wird die Baugruppe aufgenommen und innerhalb des zulässigen Arbeitsbereichs an ihren vorgesehenen Übergabepunkt gebracht.
Der Stapler übernimmt dadurch nicht nur den Weg durch die Halle.
Er kann Teil des eigentlichen Montageprozesses werden.
Anwendung 5:
Lasten über niedrige Hindernisse hinweg erreichen
Nicht jedes Hindernis ist eine Wand.
Manchmal ist es lediglich eine Auffangwanne.
Ein niedriger Maschinenteil.
Ein Gestell.
Ein Geländer.
Eine kleine Fundamentkante.
Oder ein Bereich, den der Stapler aus betrieblichen Gründen nicht befahren soll.
Die starre 25°-Neigung des LAT-25 ist hier besonders interessant.
Der Lastarm verläuft nicht einfach horizontal nach vorne, sondern positioniert den Anschlagpunkt konstruktionsbedingt höher.
Zusammen mit der Teleskopfunktion entsteht dadurch ein Arbeitsbereich, der für viele typische Hallensituationen sehr praxisnah ist.
Es geht nicht darum, eine hochkomplexe Hubgeometrie abzubilden.
Es geht darum, ein gewöhnliches Hindernis möglichst unkompliziert zu überbrücken.
Und manchmal ist genau das die bessere Lösung.
Auch für geeignete Deichsel- und Pratzenstapler interessant
Eine Besonderheit des LAT-25 ist die konstruktive Auslegung der Einfahrtaschen: Die Produktfamilie wird nicht ausschließlich für klassische Gabelstapler beschrieben, sondern auch für geeignete Deichsel- und Pratzenstapler.
Das erweitert das potenzielle Einsatzfeld erheblich.
Gerade kleinere Produktionsbetriebe, Werkstätten oder Montagebereiche besitzen möglicherweise keinen großen Frontstapler an jedem Arbeitsplatz.
Ein geeigneter Deichselstapler ist dagegen häufig ohnehin vorhanden.
Damit kann der Lastarm besonders für Aufgaben interessant werden, bei denen moderate Lasten gehoben werden müssen und die vorhandene Flurfördertechnik entsprechend geeignet und freigegeben ist.
Wichtig bleibt jedoch: Dass ein Gerät grundsätzlich zur Bauart gehört, bedeutet noch nicht automatisch, dass jede Kombination passt.
Einfahrtaschen, Gabelzinken, Tragfähigkeit, Lastschwerpunkt und die Freigabe der konkreten Kombination müssen zusammenpassen.
Einfahrtaschen: kleine Maße mit großer Bedeutung
Ein Stapleranbaugerät ist nur dann nützlich, wenn es tatsächlich zum vorgesehenen Grundgerät passt.
Beim LAT-25 beträgt der Innenabstand A 160 mm. Die weiteren Taschenmaße werden mit B 200 mm und C 80 mm angegeben.
Diese Zahlen wirken unspektakulär.
Sie gehören aber zu den ersten Daten, die vor der Bestellung geprüft werden sollten.
Denn der beste Teleskoparm der Welt nützt wenig, wenn die vorgesehenen Gabelzinken nicht zu den Einfahrtaschen passen.
Die Auswahl sollte deshalb nicht mit der Farbe beginnen.
Sondern mit:
Passt der Lastarm mechanisch und tragfähigkeitstechnisch zu unserem Stapler?
Erst danach wird über die Ausführung gesprochen.
Stützfüße – unscheinbar, bis der Lastarm abgestellt werden muss
Ein Anbaugerät verbringt nicht seinen gesamten Arbeitstag auf den Gabelzinken.
Es muss gelagert.
Aufgenommen.
Abgesetzt.
Und wieder aufgenommen werden.
Der LAT-25 besitzt deshalb Stützfüße mit einer Unterfahrhöhe von 100 mm.
Das klingt zunächst wie eine technische Randinformation.
Im betrieblichen Alltag ist es jedoch eines dieser Details, deren Nutzen man eher beim fünfzigsten Einsatz versteht als beim Lesen des Datenblatts.
Der abgestellte Lastarm bleibt für die nächste Aufnahme zugänglich.
Ein gutes Betriebsmittel sollte schließlich nicht nur funktionieren, wenn es bereits montiert ist.
Auch sein Handling zwischen zwei Einsätzen gehört zum Produkt.
Kettensicherung – weil der Lastarm auf den Gabelzinken bleiben soll
Der LAT-25 wird über die Einfahrtaschen auf die Staplergabeln aufgenommen.
Eine Kettensicherung gegen unbeabsichtigtes Abrutschen gehört zur Serienausstattung.
Das ist kein Zubehör, das man je nach Tagesform verwendet.
Es gehört zum sicheren Betrieb des Anbaugerätes.
Vor dem Hebevorgang muss der Lastarm bestimmungsgemäß aufgenommen und gesichert sein.
Die DGUV weist bei Stapler-Anbaugeräten ausdrücklich darauf hin, dass sich der Fahrer vor der Verwendung von der bestimmungsgemäßen Befestigung überzeugen muss. Außerdem reduzieren Eigengewicht und veränderter Lastschwerpunkt eines Anbaugerätes die verbleibende Nutzlast des Staplers.
59 kg Eigengewicht für ein Stapler-Anbaugerät? Warum dieses Gewicht trotzdem in die Rechnung gehört
Die lackierten Ausführungen des LAT-25 besitzen ein Eigengewicht von 59 kg, die feuerverzinkte Ausführung 64 kg.
Für ein Stapleranbaugerät ist das vergleichsweise überschaubar.
Physikalisch verschwindet dieses Gewicht trotzdem nicht.
Es befindet sich vor dem Gabelträger und muss deshalb bei der Beurteilung der verbleibenden Tragfähigkeit des eingesetzten Flurförderzeugs berücksichtigt werden.
Die angegebene Traglast von 1.000 kg darf deshalb niemals als Aussage verstanden werden:
„Jeder Stapler darf damit automatisch eine Tonne heben.“
Entscheidend ist immer die zulässige Kombination aus Grundgerät, Anbaugerät, Last, Lastschwerpunkt und Arbeitssituation.
Die DGUV fordert bei Anbaugeräten ausdrücklich die Berücksichtigung der reduzierten Nutzlast beziehungsweise Resttragfähigkeit.
25° fest geneigt – und genau darin kann ein Vorteil liegen
Eine feste Neigung klingt zunächst weniger beeindruckend als eine komplexe Verstelleinrichtung.
Aber mehr Einstellmöglichkeiten sind nicht automatisch besser.
Wenn ein Betrieb regelmäßig ähnliche Aufgaben löst und eine 25°-Geometrie dafür geeignet ist, kann eine feste Konstruktion gerade wegen ihrer Einfachheit attraktiv sein.
Keine zusätzliche Winkelposition muss ausgewählt werden.
Keine weitere Verstellachse muss vor dem Einsatz eingestellt werden.
Der Bediener entscheidet im Wesentlichen über die erforderliche Teleskopposition und nutzt anschließend die für den Einsatz vorgesehene Geometrie.
Das macht den LAT-25 besonders interessant für Unternehmen, die sagen:
„Wir brauchen Reichweite – keine komplizierte Maschine.“
Welche Branchen profitieren besonders?
Der LAT-25 passt vor allem zu Betrieben, in denen kleinere bis mittelschwere Lasten regelmäßig angeschlagen und mit vorhandener Flurfördertechnik bewegt werden.
In diesen Branchen werden Stapler-Lastarme häufig eingesetzt:
-
Maschinenbau
-
Anlagenbau
-
industrielle Instandhaltung
-
Metallverarbeitung
-
Stahlbau
-
Werkzeug- und Formenbau
-
Kunststoffverarbeitung
-
Produktionsbetriebe
-
Werkstätten
-
Montagebetriebe
-
Automotive und Zulieferindustrie
-
Haustechnik und technischer Betriebsservice
-
Energie- und Versorgungstechnik
-
Lager und Intralogistik
-
Reparaturbetriebe
-
kleinere Fertigungsunternehmen
Der gemeinsame Nenner lautet dabei nicht „Industrie“.
Der gemeinsame Nenner ist:
Es gibt einen Stapler, eine geeignete Last und regelmäßig einen Anschlagpunkt, der mit den Gabelzinken allein nicht sinnvoll erreicht wird.
Warum sich ein vergleichsweise einfacher Lastarm erstaunlich schnell unentbehrlich machen kann
Bei Investitionsgütern entsteht manchmal der Eindruck, wirtschaftlicher Nutzen müsse kompliziert berechnet werden.
- Maschinenstunden
- Abschreibungen
- Kapitalbindung
- Amortisationsmodelle
Alles wichtig.
Beim LAT-25 lässt sich die erste wirtschaftliche Frage einfacher stellen:
Was tun wir heute, wenn eine 400-kg-Pumpe zwei Meter hinter einem Hindernis steht?
Wird ein Hallenkran frei gemacht?
Muss ein anderes Hebegerät herangeholt werden?
Wird das Bauteil zunächst anders umgesetzt?
Müssen Maschinenkomponenten demontiert werden, um Platz zu schaffen?
Warten Mitarbeiter auf verfügbare Hebetechnik?
Oder wird ein Stapler eingesetzt, dem schlicht der passende Anschlagpunkt fehlt?
Genau in solchen Situationen entstehen Kosten, die auf keiner Rechnung mit dem Titel „fehlender Lastarm“ auftauchen.
Sie verteilen sich über Arbeitszeit, Stillstand, interne Logistik und Umwege.
Der Kaufpreis wird einmal bezahlt. Reichweite wird immer wieder gebraucht.
Ein Teleskoplastarm wird nicht nach zehn Hüben verbraucht.
Heute hebt er einen Elektromotor.
Morgen eine Stahlbaugruppe.
Nächste Woche eine Pumpe.
Danach steht er vielleicht drei Wochen unbenutzt.
Und beim nächsten Maschinenstillstand ist plötzlich genau dieser Lastarm das Werkzeug, das den Unterschied macht.
Das ist die wirtschaftliche Besonderheit solcher Betriebsmittel.
Sie verdienen ihren Wert nicht unbedingt in einer einzigen Anwendung.
Sie tun es in der Summe vieler kleiner Situationen.
Aus:
„Dafür brauchen wir jetzt irgendeine Lösung.“
wird:
„Hol den LAT-25.“
Und wenn ein Betrieb diesen Satz im Laufe mehrerer Jahre oft genug sagt, sieht der ursprüngliche Anschaffungspreis plötzlich ganz anders aus.
Sechs Oberflächen – technisch gleiches Konzept, passend zur Betriebsumgebung
Die Serie steht in fünf lackierten Ausführungen sowie feuerverzinkt zur Verfügung. Aktuell umfasst das RAL 5012 Lichtblau, RAL 7005 Mausgrau, RAL 6011 Resedagrün, RAL 2000 Gelborange und RAL 3000 Feuerrot sowie eine feuerverzinkte Variante.
Für die Hebefunktion ändert das nichts.
Für den Einsatzort kann es trotzdem relevant sein.
Farbkonzepte, betriebliche Kennzeichnungssysteme oder Umgebungsbedingungen können beeinflussen, welche Oberfläche sinnvoll ist.
Bei den lackierten Varianten beträgt das Eigengewicht 59 kg, bei der feuerverzinkten Ausführung 64 kg.
Damit bleibt die Auswahl angenehm übersichtlich:
gleiche Grundfunktion – passende Oberfläche wählen.
Sicherer Umgang: Reichweite verändert die Physik
Ein Teleskoparm vergrößert den Arbeitsbereich eines Staplers.
Er macht daraus aber keinen Stapler mit unbegrenzter Tragfähigkeit.
Je weiter sich Last und Lastschwerpunkt vom Grundgerät entfernen, desto stärker wirkt sich der Hebelarm auf die Standsicherheit aus.
Zusätzlich bringt das Anbaugerät selbst Gewicht mit.
Deshalb müssen die zulässige Tragfähigkeit des LAT-25 und die Resttragfähigkeit des eingesetzten Staplers mit Anbaugerät gemeinsam beurteilt werden.
Die DGUV weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die zulässige Nutzlast eines Staplers bei Anbaugeräten durch deren Eigengewicht und den meist größeren Abstand des Lastschwerpunktes reduziert.
Ein entsprechendes Resttragfähigkeitsdiagramm beziehungsweise die für die Kombination geltenden Tragfähigkeitsangaben sind zu beachten.
Vor jedem Einsatz sollte deshalb unter anderem geprüft werden:
-
Ist das Anbaugerät vollständig und ohne erkennbare Schäden?
-
Passen Einfahrtaschen und Gabelzinken?
-
Ist die Kettensicherung bestimmungsgemäß angebracht?
-
Ist die Teleskopstellung ordnungsgemäß gesichert?
-
Ist der Wirbellasthaken funktionsfähig?
-
Sind Anschlagmittel und Anschlagpunkte für die Last geeignet?
-
Sind Gewicht und Schwerpunkt der Last bekannt?
-
Reicht die Resttragfähigkeit des verwendeten Staplers für die konkrete Arbeitssituation aus?
-
Ist der Fahr- und Arbeitsbereich frei von Personen?
Beim Verfahren mit Last sind Pendelbewegungen und Stoßbelastungen zu vermeiden. In DGUV-Regelwerken wird für den Staplerbetrieb außerdem eine angepasste Geschwindigkeit und eine abgesenkte Last zur Verringerung des Kipprisikos gefordert.
Die Betriebsanleitungen von Stapler, Lastarm und gegebenenfalls eingesetzten Anschlagmitteln bleiben dabei immer maßgeblich.
Auch ein einfacher Lastarm braucht Prüfung und Pflege
Der LAT-25 ist mechanisch überschaubar aufgebaut.
Gerade deshalb lässt sich sein Zustand gut kontrollieren.
Vor dem Einsatz sollten insbesondere Haken, Sicherungselemente, Kette, Aufnahmen, tragende Bauteile und bewegliche Komponenten auf sichtbare Schäden, Verformungen, Verschleiß und ordnungsgemäße Funktion geprüft werden.
Auch Verschmutzungen, die eine sichere Bewegung oder Sicherung verhindern könnten, gehören nicht ignoriert.
Die DGUV empfiehlt beziehungsweise fordert für Stapler-Anbaugeräte darüber hinaus regelmäßige Prüfungen durch befähigte Personen und eine entsprechende Dokumentation des Prüfergebnisses.
Denn der beste Zeitpunkt, einen Schaden zu entdecken, ist nicht während eine Last am Haken hängt.
Sondern vorher.
Der LAT-25 löst kein spektakuläres Problem
Und genau darin liegt seine Stärke.
Er fliegt nicht.
Er fährt nicht autonom.
Er besitzt keine komplizierte Steuerung.
Er tut etwas sehr Bodenständiges:
Er bringt einen Lasthaken weiter nach vorne.
Aber wer schon einmal vor einer Maschine gestanden und festgestellt hat, dass der vorhandene Stapler 80 Zentimeter zu kurz kommt, weiß:
Manchmal sind genau diese 80 Zentimeter plötzlich ausgesprochen wertvoll.
Der LAT-25 erweitert vorhandene Flurfördertechnik um eine zusätzliche Möglichkeit, hängende Lasten dort aufzunehmen, wo die Gabelzinken alleine nicht ausreichen.
Mit 1.000 kg Traglast.
Mit teleskopierbarer Reichweite.
Mit fester 25°-Neigung.
Mit Stützfüßen für das Abstellen.
Und mit einer Konstruktion, deren Aufgabe sich in einem Satz erklären lässt: