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Stapler-Lastarm - Kranarm für Gabelstapler mit Wirbellasthaken, starr

Stapler-Lastarme LA - Starre Kranarme für den Staplerbetrieb Traglast: 1.000 [kg] - Typ LA-2400-1,0-ROT

Produktmerkmale

  • Typ: LA-2400-1,0-ROT
  • Traglast: 1.000 [kg]
  • Grundlänge: 2.400 [mm]
  • Oberfläche: RAL 3000 (Feuerrot)
  • Stapler-Kranarm in starrer Ausführung
  • Robuste Stahlkonstruktion
  • Einfahrtaschen für Gabelzinken
  • Mit Kettensicherung gegen unbeabsichtigtes Abrutschen
  • Mit 1 Stk. Wirbellasthaken
  • Oberfläche: lackiert (5 RAL-Farben zur Auswahl) oder verzinkt

Produktbeschreibung

Stapler-Lastarm Serie LA für einen Hakenanschlagpunkt im Staplerbetrieb

Der Bauer Stapler-Lastarm der Serie LA ist ein starrer Kranarm für Gabelstapler mit Wirbellasthaken. Einfahrtaschen nehmen die Gabelzinken auf; eine Sicherungskette schützt gegen unbeabsichtigtes Abrutschen. Die Serie umfasst Varianten mit 1.000, 2.500 oder 5.000 kg Traglast, Grundlängen von 1.600 oder 2.400 mm sowie fünf lackierten RAL-Oberflächen oder einer feuerverzinkten Ausführung.


Traglast passend zum Hakenabstand auswählen

Wählen Sie die Variante nicht allein nach der nominellen Traglast. Der Lastarm besitzt drei Hakenpositionen bei 780, 1.165 und 1.550 mm; für jede Position gilt ein eigener Traglastwert. Bei 780 mm entsprechen die Werte je nach Ausführung 1.000, 2.500 oder 5.000 kg. An den weiter außen liegenden Positionen gelten niedrigere, von Grundlänge und Ausführung abhängige Traglasten.

Berücksichtigen Sie außerdem das variantenabhängige Eigengewicht von 46 bis 142 kg. Eigengewicht, Hakenabstand und Last beeinflussen gemeinsam die verbleibende Tragfähigkeit des Gabelstaplers.


Einfahrtaschen und Gabelzinken abgleichen

Vergleichen Sie vor der Auswahl die Gabelzinken mit den Einfahrtaschen. Die Taschen sind 200 mm breit und 80 mm hoch; ihr Innenabstand beträgt 160 mm. Der Stapler-Lastarm besitzt eine Gesamtbreite von 600 mm. Nach der Aufnahme ist die Sicherungskette entsprechend der Betriebsanleitung anzubringen und auf wirksame Sicherung zu prüfen.


Sicher verwenden und vor dem Einsatz kontrollieren

Ermitteln Sie die Resttragfähigkeit des Gabelstaplers unter Einbeziehung von Eigengewicht und Ausladung. Beim Verfahren sind Pendeln und Stoßbelastungen zu vermeiden; die Last ist mit angepasster Geschwindigkeit bodennah zu transportieren. Vor jedem Einsatz sind Lastarm, Wirbellasthaken, Sicherungskette und Sicherheitseinrichtungen auf Vollständigkeit, Verformung, Verschleiß und Funktion zu prüfen.

Zum Lieferumfang gehören ein Stapler-Lastarm LA mit Lasthaken und eine Sicherungskette. Traglast, Grundlänge und Oberfläche richten sich nach der ausgewählten Artikelvariante.

Optionen

Für dieses Produkt bieten wir derzeit keine Optionen an.

Lieferumfang

  • Stapler-Lastarm LA mit Lasthaken
  • Sicherungskette

Sicherheitshinweis

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen!
Technisches Bild für tigerhebezeuge-lastarm-serie-LA-hakenposition-taschenabmessungen

Variante LA-2400-1,0-ROT

Traglast: 1.000 [kg]
Eigengewicht: 53 [kg]
Einfahrtaschen Maß B: 200 [mm]
Einfahrtaschen Maß C: 80 [mm]
Einfahrtaschen-Innenabstand (A): 160 [mm]
Gesamtbreite: 600 [mm]
Traglast Hakenabstand bei Pos. 1 (780 mm): 1.000 [kg]
Traglast Hakenabstand bei Pos. 2 (1.165 mm): 200 [kg]
Traglast Hakenabstand bei Pos. 3 (1.550 mm): 100 [kg]
Material: Stahl
Grundlänge: 2.400 [mm]
Oberfläche: RAL 3000 (Feuerrot)
Technisches Bild für tigerhebezeuge-lastarm-serie-LA-hakenposition-taschenabmessungen
Produktnummer Grundlänge Oberfläche Traglast Preis
LA-1600-1,0-BLAU 1.600 [mm] RAL 5012 (Lichtblau) 1.000 [kg] 517,00 € Übernehmen
LA-1600-1,0-GRAU 1.600 [mm] RAL 7005 (Mausgrau) 1.000 [kg] 517,00 € Übernehmen
LA-1600-1,0-GRUEN 1.600 [mm] RAL 6011 (Resedagrün) 1.000 [kg] 517,00 € Übernehmen
LA-1600-1,0-ORANGE 1.600 [mm] RAL 2000 (Gelborange) 1.000 [kg] 517,00 € Übernehmen
LA-1600-1,0-ROT 1.600 [mm] RAL 3000 (Feuerrot) 1.000 [kg] 517,00 € Übernehmen
LA-1600-1,0-V 1.600 [mm] feuerverzinkt 1.000 [kg] 555,00 € Übernehmen
LA-1600-2,5-BLAU 1.600 [mm] RAL 5012 (Lichtblau) 2.500 [kg] 749,00 € Übernehmen
LA-1600-2,5-GRAU 1.600 [mm] RAL 7005 (Mausgrau) 2.500 [kg] 749,00 € Übernehmen
LA-1600-2,5-GRUEN 1.600 [mm] RAL 6011 (Resedagrün) 2.500 [kg] 749,00 € Übernehmen
LA-1600-2,5-ORANGE 1.600 [mm] RAL 2000 (Gelborange) 2.500 [kg] 749,00 € Übernehmen
LA-1600-2,5-ROT 1.600 [mm] RAL 3000 (Feuerrot) 2.500 [kg] 749,00 € Übernehmen
LA-1600-2,5-V 1.600 [mm] feuerverzinkt 2.500 [kg] 884,00 € Übernehmen
LA-1600-5,0-BLAU 1.600 [mm] RAL 5012 (Lichtblau) 5.000 [kg] 1.080,00 € Übernehmen
LA-1600-5,0-GRAU 1.600 [mm] RAL 7005 (Mausgrau) 5.000 [kg] 1.080,00 € Übernehmen
LA-1600-5,0-GRUEN 1.600 [mm] RAL 6011 (Resedagrün) 5.000 [kg] 1.080,00 € Übernehmen
LA-1600-5,0-ORANGE 1.600 [mm] RAL 2000 (Gelborange) 5.000 [kg] 1.080,00 € Übernehmen
LA-1600-5,0-ROT 1.600 [mm] RAL 3000 (Feuerrot) 5.000 [kg] 1.080,00 € Übernehmen
LA-1600-5,0-V 1.600 [mm] feuerverzinkt 5.000 [kg] 1.262,00 € Übernehmen
LA-2400-1,0-BLAU 2.400 [mm] RAL 5012 (Lichtblau) 1.000 [kg] 543,00 € Übernehmen
LA-2400-1,0-GRAU 2.400 [mm] RAL 7005 (Mausgrau) 1.000 [kg] 543,00 € Übernehmen
LA-2400-1,0-GRUEN 2.400 [mm] RAL 6011 (Resedagrün) 1.000 [kg] 543,00 € Übernehmen
LA-2400-1,0-ORANGE 2.400 [mm] RAL 2000 (Gelborange) 1.000 [kg] 543,00 € Übernehmen
LA-2400-1,0-ROT 2.400 [mm] RAL 3000 (Feuerrot) 1.000 [kg] 543,00 € Übernehmen
LA-2400-1,0-V 2.400 [mm] feuerverzinkt 1.000 [kg] 602,00 € Übernehmen
LA-2400-2,5-BLAU 2.400 [mm] RAL 5012 (Lichtblau) 2.500 [kg] 836,00 € Übernehmen
LA-2400-2,5-GRAU 2.400 [mm] RAL 7005 (Mausgrau) 2.500 [kg] 836,00 € Übernehmen
LA-2400-2,5-GRUEN 2.400 [mm] RAL 6011 (Resedagrün) 2.500 [kg] 836,00 € Übernehmen
LA-2400-2,5-ORANGE 2.400 [mm] RAL 2000 (Gelborange) 2.500 [kg] 836,00 € Übernehmen
LA-2400-2,5-ROT 2.400 [mm] RAL 3000 (Feuerrot) 2.500 [kg] 836,00 € Übernehmen
LA-2400-2,5-V 2.400 [mm] feuerverzinkt 2.500 [kg] 969,00 € Übernehmen
LA-2400-5,0-BLAU 2.400 [mm] RAL 5012 (Lichtblau) 5.000 [kg] 1.191,00 € Übernehmen
LA-2400-5,0-GRAU 2.400 [mm] RAL 7005 (Mausgrau) 5.000 [kg] 1.191,00 € Übernehmen
LA-2400-5,0-GRUEN 2.400 [mm] RAL 6011 (Resedagrün) 5.000 [kg] 1.191,00 € Übernehmen
LA-2400-5,0-ORANGE 2.400 [mm] RAL 2000 (Gelborange) 5.000 [kg] 1.191,00 € Übernehmen
LA-2400-5,0-ROT 2.400 [mm] RAL 3000 (Feuerrot) 5.000 [kg] 1.191,00 € Übernehmen
LA-2400-5,0-V 2.400 [mm] feuerverzinkt 5.000 [kg] 1.410,00 € Übernehmen

Stapler-Lastarm LA - wenn aus den Gabelzinken ein definierter Kranhaken werden soll

Nicht jede Verbesserung an einer Maschine muss beweglich, hydraulisch oder kompliziert sein. Manchmal braucht ein Gabelstapler schlicht einen Haken.Und zwar genau dort, wo er gebraucht wird.

Ein Motor besitzt eine Transportöse. Eine Pumpe soll aus einem Gestell gehoben werden. Eine Stahlbaugruppe muss angeschlagen werden. Ein Werkzeug lässt sich nicht sinnvoll auf den Gabelzinken ablegen. Oder eine schwere Komponente soll kontrolliert von oben aufgenommen werden.

Für solche Aufgaben ist der starre Stapler-Lastarm Serie LA gedacht.

Er schafft vor dem Gabelträger einen klar definierten Anschlagpunkt und erweitert damit die Funktion eines geeigneten Gabelstaplers: Aus dem klassischen Palettenhandling wird eine zusätzliche Möglichkeit, geeignete hängende Lasten mit dem Wirbellasthaken aufzunehmen.

Das Besondere daran ist gerade, was der LA nicht besitzt.

  • Keine Teleskopmechanik
  • Keine Winkelverstellung
  • Keine aufwendige zusätzliche Bedienung

Stattdessen:

aufnehmen, sichern, geeignete Hakenposition wählen und die vorgesehene Hebeaufgabe durchführen.

Für Betriebe mit wiederkehrenden und geometrisch gut planbaren Hebevorgängen kann genau diese Einfachheit sehr attraktiv sein.


 

Drei Hakenpositionen statt einer komplizierten Verstellmechanik

Der starre Lastarm besitzt drei definierte Hakenpositionen bei 780, 1.165 und 1.550 mm Hakenabstand.

Damit ist der Anschlagpunkt nicht auf eine einzige Entfernung festgelegt.

Für eine näher am Stapler liegende Last kann die innere Position genutzt werden. Wird mehr Abstand benötigt, stehen zwei weitere definierte Positionen zur Verfügung.

Das unterscheidet den LA grundlegend von einem teleskopierbaren Lastarm.

Die Reichweite wird nicht stufenweise ausgezogen.

Stattdessen wird mit festen, reproduzierbaren Arbeitspunkten gearbeitet.

Und genau das kann im Produktionsalltag ein Vorteil sein.

Wenn beispielsweise immer wieder dasselbe Werkzeug gewechselt, derselbe Motor aus einer Anlage genommen oder eine Baugruppe am selben Arbeitsplatz bereitgestellt wird, braucht es nicht zwangsläufig maximale Flexibilität.

Manchmal ist wichtiger:

Der Anschlagpunkt befindet sich jedes Mal wieder dort, wo er erwartet wird.


 

Welche Lasten können mit dem Stapler-Lastarm LA gehoben werden?

Der Lastarm für Stapler Serie LA ist nicht auf eine bestimmte Lastart festgelegt.

Entscheidend ist vielmehr, dass das jeweilige Transportgut über geeignete Anschlagpunkte beziehungsweise bestimmungsgemäße Anschlagmittel sicher mit dem Wirbellasthaken aufgenommen werden kann.

Typische Lasten können beispielsweise sein:

  • Elektromotoren

  • Getriebe und Antriebseinheiten

  • Pumpen und Pumpenaggregate

  • Verdichter und Kompressoren

  • Maschinenkomponenten

  • schwere Ersatzteile

  • vormontierte Baugruppen

  • Stahlrahmen und Stahlkonstruktionen

  • Schweißbaugruppen

  • Maschinenuntergestelle

  • Behälter mit dafür vorgesehenen Anschlagpunkten

  • Armaturen

  • Ventile

  • Flanschbauteile

  • Rohrleitungsbaugruppen

  • Presswerkzeuge

  • Stanzwerkzeuge

  • Formen

  • Montagevorrichtungen

  • Produktionswerkzeuge

  • schwere Werkstücke

  • geeignete Transportkisten über dafür vorgesehene Anschlagmittel

  • geeignete Big Bags mit bestimmungsgemäßen Hebeschlaufen beziehungsweise dafür vorgesehenem Lastaufnahmemittel

  • Beton- oder Fertigbauteile mit definierten Anschlagpunkten

  • Komponenten aus Maschinen-, Stahl- und Anlagenbau

Wie bei jedem universellen Lastarm gilt:

Nicht der Produktname entscheidet darüber, ob eine Last geeignet ist.

Eine Pumpe ist nicht automatisch eine geeignete Last, nur weil sie eine Pumpe ist.

Maßgeblich sind Gewicht, Schwerpunkt, Anschlagpunkte, eingesetzte Anschlagmittel, verwendete Hakenposition und die zulässige Tragfähigkeit von Lastarm und Stapler.


 

Anwendung 1:
Elektromotoren und Getriebe bei Wartungsarbeiten bewegen

Ein Elektromotor lässt sich auf einer Palette ausgezeichnet transportieren.

Bis er eingebaut werden soll.

Dann befindet sich die Palette neben der Maschine, während der Motor eigentlich einige hundert Millimeter weiter vorne und deutlich höher benötigt wird.

Jetzt beginnt der Unterschied zwischen Transportieren und Heben.

Mit dem Stapler-Lastarm kann ein geeigneter Anschlagpunkt des Motors über den Wirbellasthaken beziehungsweise passende Anschlagmittel aufgenommen werden.

Der Stapler wird dadurch nicht nur zum Fahrzeug, das das Ersatzteil bis zur Maschine bringt.

Er kann Teil des eigentlichen Hebevorgangs werden.

Gerade in Instandhaltungsabteilungen kann diese zusätzliche Funktion sehr wertvoll sein.

Heute wird ein Motor gewechselt.

Nächste Woche ein Getriebe.

Später eine Pumpe.

Der Lastarm bleibt derselbe.

Anwendung 2:
Werkzeuge an Produktionsmaschinen wechseln

Werkzeuge sind häufig schwerer, als ihre Größe vermuten lässt.

Presswerkzeuge, Stanzwerkzeuge, Vorrichtungen oder kleinere Formen können mehrere hundert Kilogramm oder sogar mehrere Tonnen wiegen.

Gleichzeitig müssen sie oft an genau definierten Positionen aufgenommen beziehungsweise bereitgestellt werden.

Ist der Arbeitsplatz entsprechend zugänglich, kann ein starrer Lastarm hier eine besonders einfache Lösung darstellen.

Keine Teleskopposition muss bestimmt werden.

Kein Winkel muss verstellt werden.

Für einen wiederkehrenden Prozess kann beispielsweise festgelegt sein:

Diese Maschine – diese LA-Ausführung – diese Hakenposition.

Damit wird aus einem variablen Hebevorgang ein klar reproduzierbarer Ablauf.

Gerade in der Produktion kann diese Einfachheit wertvoller sein als maximale Verstellbarkeit.

Anwendung 3:
Pumpen, Armaturen und Aggregate in der Instandhaltung

Manche Dinge gehen bevorzugt dort kaputt, wo man schlecht an sie herankommt.

Pumpen.

Ventile.

Getriebe.

Antriebe.

Ein klassischer Satz aus der Instandhaltung lautet dann:

„Wir müssen das Ding erst einmal da rausbekommen.“

Wenn der Stapler ausreichend nahe an die Arbeitsposition herangefahren werden kann und einer der drei definierten Hakenabstände zur Aufgabe passt, schafft der LA einen kranähnlichen Anschlagpunkt am vorhandenen Flurförderzeug.

Das kann gerade bei planbaren Wartungsplätzen interessant sein.

Denn nicht für jede 600-kg-Pumpe ist zwingend eine komplexe teleskopierbare Konstruktion erforderlich.

Wenn 1.165 mm Hakenabstand passen, dann passen 1.165 mm.

Heute.

Beim nächsten Pumpenwechsel.

Und wahrscheinlich auch beim übernächsten.

Anwendung 4:
Stahl- und Maschinenbaugruppen innerhalb der Produktion bereitstellen

Eine geschweißte Baugruppe verlässt die Fertigung.

Nun muss sie auf einen Montagetisch, in eine Vorrichtung oder auf ein Maschinengestell.

Mit der Palette gelangt sie bis zum Arbeitsplatz.

Aber dort soll nicht die Palette eingebaut werden.

Das Bauteil muss davon herunter.

Hier entsteht häufig eine kleine Lücke im innerbetrieblichen Materialfluss.

Der Stapler konnte alles bis hierher erledigen – aber die letzte Bewegung erfordert plötzlich einen Anschlagpunkt von oben.

Genau diese Lücke kann ein Stapler-Lastarm schließen.

Geeignete Anschlagmittel verbinden das Bauteil mit dem Wirbellasthaken und der vorhandene Stapler kann für den weiteren Hebevorgang genutzt werden, sofern die Kombination technisch dafür ausgelegt und freigegeben ist.

So lässt sich eine vorhandene Maschine für zusätzliche Aufgaben nutzen, ohne dass für jeden Arbeitsplatz automatisch ein separates Hebegerät vorgesehen werden muss.

Anwendung 5:
Schwere Ersatzteile zwischen Lager, Werkstatt und Einbauort bewegen

Ein Ersatzteil macht auf seinem Weg durch einen Betrieb mehrere Verwandlungen durch.

Im Lager ist es Ware.

Auf der Palette ist es Transportgut.

An der Maschine wird daraus plötzlich eine hängende Last.

Genau dieser letzte Schritt wird häufig unterschätzt.

Ein 900-kg-Getriebe kann problemlos mit einem entsprechend geeigneten Stapler bis zum Montagebereich gefahren werden.

Dort muss es aber möglicherweise vom Ladungsträger herunter und kontrolliert an seinen Einbauort gebracht werden.

Der LA schafft hierfür eine zusätzliche Anschlagmöglichkeit.

Damit kann der gleiche Stapler verschiedene Abschnitte der Transportkette übernehmen:

Palette bewegen → Lastarm aufnehmen → Bauteil anschlagen → am vorgesehenen Übergabepunkt bereitstellen.

Das kann betriebliche Schnittstellen reduzieren.

Und jede Schnittstelle weniger bedeutet häufig auch:

weniger Warten, weniger Umsetzen und weniger Improvisation.


 

Warum ein starrer Lastarm manchmal die bessere Wahl ist

Teleskopierbar klingt zunächst automatisch besser.

Mehr Funktionen.

Mehr Positionen.

Mehr Reichweite.

Doch in der Technik gilt nicht:

Mehr Funktionen = grundsätzlich bessere Lösung.

Entscheidend ist die Aufgabe!

Wenn ein Betrieb regelmäßig sehr unterschiedliche Reichweiten überbrücken muss, kann ein teleskopierbarer Lastarm sinnvoll sein.

Wenn die Hebeaufgabe dagegen geometrisch vorhersehbar ist und eine der drei LA-Hakenpositionen passt, bietet die starre Konstruktion einen anderen Vorteil:

Sie reduziert die Aufgabe auf das Wesentliche.

Es gibt keinen Teleskopmechanismus, der für jeden Einsatz neu positioniert werden muss.

Die Konstruktion bleibt definiert.

Genau das macht den LA besonders interessant für wiederkehrende Produktions-, Montage- und Wartungsaufgaben.


 

780, 1.165 oder 1.550 mm – drei Positionen, drei unterschiedliche Lastmomente

Die Auswahl der Hakenposition ist keine reine Komfortfrage.

Sie beeinflusst die mechanische Beanspruchung des Lastarms und des Staplers.

Je weiter eine Last vom Grundgerät entfernt aufgenommen wird, desto größer wird das wirkende Lastmoment.

Deshalb gelten für die drei Hakenpositionen unterschiedliche zulässige Traglasten.

Eine einfache Vorstellung hilft:

Halten Sie eine Einkaufstasche direkt am Körper.

Dann halten Sie dieselbe Tasche mit ausgestrecktem Arm.

Das Gewicht der Tasche hat sich nicht verändert.

Die Belastung sehr wohl.

Bei einem Stapler-Lastarm wirkt dasselbe physikalische Prinzip – nur mit deutlich größeren Kräften.

Deshalb sollte vor der Produktauswahl nicht nur gefragt werden:

„Wie schwer ist unsere Last?“

Sondern:

„An welcher Hakenposition müssen wir diese Last aufnehmen?“

Erst dann lässt sich die passende Ausführung sinnvoll bestimmen.


 

1.000, 2.500 oder 5.000 kg – für sehr unterschiedliche Betriebsgrößen und Aufgaben

Die Serie ist in drei nominellen Traglastklassen verfügbar:

1.000 kg, 2.500 kg und 5.000 kg.

Zusätzlich stehen Grundlängen von 1.600 und 2.400 mm zur Verfügung.

Damit reicht das Einsatzspektrum von vergleichsweise leichten Wartungs- und Montageaufgaben bis hin zu schweren Maschinen- und Anlagenkomponenten.

Die aktuellen Standardvarianten kombinieren diese Traglast- und Längenklassen mit fünf lackierten Oberflächen beziehungsweise einer feuerverzinkten Ausführung.

Wichtig bleibt:

Die große Zahl der nominellen Traglast ist nicht automatisch die Tragfähigkeit an jeder Hakenposition.

Maßgeblich sind immer die konkreten Traglastwerte der ausgewählten Ausführung am tatsächlich verwendeten Arbeitspunkt.

Warum zwei Grundlängen?

Eine 2.400-mm-Ausführung ist nicht automatisch „besser“ als eine 1.600-mm-Ausführung.

Länger bedeutet zunächst:

mehr Bauraum.

mehr Eigengewicht.

und eine andere Geometrie.

Wenn die kürzere Ausführung für den Arbeitsplatz genügt, kann sie die passendere Lösung sein.

Benötigt der Betrieb dagegen konstruktiv einen längeren starren Lastarm, steht die 2.400-mm-Ausführung zur Verfügung.

Damit lässt sich die Serie nicht nur nach Gewicht, sondern auch nach der Geometrie des realen Arbeitsplatzes auswählen.

Und genau so sollte ein Lastaufnahmemittel gewählt werden:

nicht nach der größten verfügbaren Zahl im Datenblatt, sondern nach der tatsächlichen Aufgabe.


 

Welche Branchen profitieren besonders?

Der starre Stapler-Lastarm eignet sich besonders für Einsatzfälle in:

  • Maschinenbau

  • Anlagenbau

  • industrielle Instandhaltung

  • Werkzeug- und Formenbau

  • Stahlbau

  • Metallverarbeitung

  • Automotive und Zulieferindustrie

  • Produktionsbetriebe

  • Montagebetriebe

  • Werkstätten

  • Kunststoffindustrie

  • Energie- und Versorgungstechnik

  • technische Betriebsdienste

  • Lager und Intralogistik

  • Reparaturbetriebe

  • Beton- und Fertigteilindustrie

  • größere Handwerks- und Industriebetriebe

Besonders interessant ist er überall dort, wo vorhandene Gabelstapler regelmäßig geeignete hängende Lasten an ähnlichen Arbeitspunkten aufnehmen sollen.

Genau dann wird aus einem einfachen Anbaugerät ein wiederkehrend genutztes Betriebsmittel.


 

Einfahrtaschen: Die Verbindung zum Stapler muss passen

Der LA wird über Einfahrtaschen auf den Gabelzinken aufgenommen.

Die angegebenen Taschenmaße betragen 200 mm Breite und 80 mm Höhe bei 160 mm Innenabstand.

Diese Daten gehören zu den Punkten, die vor der Bestellung mit dem vorgesehenen Gabelstapler abgeglichen werden müssen.

Denn Tragfähigkeit allein reicht nicht.

Stapler und Anbaugerät müssen auch mechanisch zueinander passen.

Die DGUV weist bei Stapler-Anbaugeräten ausdrücklich darauf hin, dass Anbaugerät und Grundgerät aufeinander abgestimmt sein müssen und eine bestimmungsgemäße Befestigung erforderlich ist.


 

Die Sicherungskette gehört zum Konzept

Über die Einfahrtaschen wird der Lastarm auf den Gabelzinken aufgenommen.

Zusätzlich gehört eine Sicherungskette zur Konstruktion, die dem unbeabsichtigten Abrutschen des Anbaugerätes entgegenwirkt. Die aktuelle Produktseite führt diese Kettensicherung ausdrücklich als Serienmerkmal und Bestandteil des Lieferumfangs.

Für den sicheren betrieblichen Einsatz ist entscheidend, dass die Kombination aus Stapler und Anbaugerät entsprechend der Herstellerangaben eingerichtet, verwendet und kontrolliert wird.

Das klingt selbstverständlich.

Aber genau solche einfachen mechanischen Sicherungselemente gehören zu den Dingen, die ein professionelles Anbaugerät von einer improvisierten Lösung unterscheiden.


 

Der Stapler kann 5 Tonnen tragen – bedeutet das, dass der LA 5 Tonnen heben darf?

So einfach ist die Rechnung nicht.

Ein Stapler besitzt eine Tragfähigkeit, die sich auf definierte Lastschwerpunktabstände und Einsatzbedingungen bezieht.

Mit einem Anbaugerät kommt zusätzliches Eigengewicht hinzu.

Und der Lastschwerpunkt wandert weiter nach vorne.

Die DGUV weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass sich die zulässige Nutzlast eines Staplers beim Einsatz von Anbaugeräten durch deren Eigengewicht und den größeren Abstand des Lastschwerpunktes reduziert. Entsprechend ist die für die konkrete Stapler-Anbaugeräte-Kombination geltende Resttragfähigkeit zu berücksichtigen.

Beim LA wirken deshalb zwei Grenzen gleichzeitig:

Was darf der Lastarm an dieser Hakenposition tragen?

und

Was darf der eingesetzte Stapler mit diesem Anbaugerät und diesem Lastschwerpunkt noch tragen?

Der niedrigere zulässige Wert begrenzt den Einsatz.


 

Weniger Mechanik kann ein wirtschaftlicher Vorteil sein

Der vielleicht wichtigste wirtschaftliche Unterschied zu einem komplexeren Teleskoparm liegt in einer einfachen Frage:

Brauchen wir die zusätzlichen Verstellmöglichkeiten überhaupt?

Wenn die Antwort Nein lautet, muss ein Betrieb sie auch nicht zwingend kaufen.

Ein starrer Lastarm konzentriert sich auf eine klar definierte Funktion.

Das kann Vorteile bei Beschaffung, Bedienung und der Einbindung in wiederkehrende Prozesse haben.

Ein Unternehmen, das jeden Monat dasselbe Werkzeug bei ungefähr derselben Ausladung wechselt, benötigt möglicherweise keine acht Teleskoppositionen.

Drei definierte Hakenpunkte können völlig ausreichen.

Und sobald die Lösung zur Aufgabe passt, wird zusätzliche Komplexität nicht automatisch zum Mehrwert.


 

Der Kaufpreis ist sichtbar. Die Kosten improvisierter Hebevorgänge sind es selten.

Ein Stapler-Lastarm steht als konkrete Position auf einem Angebot.

517 Euro.

800 Euro.

1.000 Euro.

Oder mehr – abhängig von Ausführung und Traglast. Die aktuellen Standardvarianten bewegen sich entsprechend der ausgewählten Konfiguration in unterschiedlichen Preisbereichen.

Die Alternative erscheint häufig zunächst kostenlos:

„Dann machen wir das eben anders.“

Genau dieses „anders“ kann jedoch bedeuten:

Ein anderer Stapler wird geholt.

Ein Hallenkran wird blockiert.

Ein Werkstattkran muss umgesetzt werden.

Ein Bauteil wird zusätzlich auf eine Palette gesetzt.

Mehrere Mitarbeiter müssen warten.

Das Werkzeug wird zweimal statt einmal umgesetzt.

Oder eine provisorische Lösung wird jedes Mal erneut aufgebaut.

Jeder einzelne Vorgang wirkt klein.

In Summe entsteht daraus ein Prozess.

Und Prozesse wiederholen sich.

Einmal anschaffen – immer wieder einen Haken am Stapler haben

Genau hier beginnt die Investitionsrechnung des LA interessant zu werden.

Ein Lastarm wird nicht für einen einzigen Elektromotor produziert und anschließend verbraucht.

Er bleibt Betriebsausstattung.

Heute hängt daran eine Pumpe.

Im nächsten Monat ein Werkzeug.

Später eine Stahlbaugruppe.

Danach vielleicht sechs Wochen nichts.

Und dann fällt eine Maschine aus und jemand braucht plötzlich einen Anschlagpunkt vor dem Stapler.

Der Lastarm steht bereits da.

Kein Mietgerät organisieren.

Keine spontane Sonderlösung konstruieren.

Keine Diskussion darüber, wie man „das Ding irgendwie hochbekommt“.

Man nimmt das dafür vorgesehene Betriebsmittel.

Je häufiger solche Situationen auftreten, desto weniger relevant wird irgendwann die Frage:

„Was hat der Lastarm damals gekostet?“

Interessanter wird:

„Wie oft hat er uns seitdem eine unkomplizierte Lösung ermöglicht?“


 

Vor dem Einsatz zählt nicht Routine, sondern Zustand

Auch ein mechanisch einfacher Lastarm bleibt ein Lastaufnahmemittel für schwere Lasten.

Entsprechend sollten Zustand, Kennzeichnung und Sicherheitseinrichtungen gemäß Betriebsanleitung und betrieblichen Prüfvorgaben kontrolliert werden.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei tragende Bauteile, Wirbellasthaken, Einfahrtaschen, Sicherungskette und weitere sicherheitsrelevante Komponenten.

Anbaugeräte für Flurförderzeuge sind regelmäßig durch entsprechend befähigte Personen auf ihren betriebssicheren Zustand zu prüfen; die DGUV empfiehlt zudem die Dokumentation der Prüfergebnisse.

Die konkrete Bedienung gehört dabei in die Hände entsprechend qualifizierter und autorisierter Personen und richtet sich nach den Herstellerunterlagen sowie der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung.


 

LA, LAT-25, KT oder KTH – der LA hat eine ganz eigene Aufgabe

Die vier Serien sollten nicht als bloße Varianten desselben Lastarms verstanden werden.

Der LA ist die geradlinige Lösung für definierte Hakenabstände und wiederkehrende Hebeaufgaben.

Der LAT-25 ergänzt das Konzept um eine teleskopierbare Reichweitenverstellung bei fester 25°-Neigung.

Der KT adressiert größere variable Reichweiten mit teleskopierbarem Lastarm und Traglastklassen bis 5.000 kg.

Der KTH erweitert dieses Prinzip zusätzlich um eine verstellbare Winkelposition.

Das macht den LA nicht zur „kleinsten“ oder „einfachsten“ Variante.

Es macht ihn zur zielgerichteten Variante für Anwendungen, bei denen zusätzliche Mechanik schlicht nicht benötigt wird.

Und genau das ist technisch oft eine ziemlich vernünftige Entscheidung.


 

Ein guter Lastarm macht den Stapler nicht komplizierter

Vielleicht ist das die stärkste Eigenschaft des LA.

Er versucht nicht, aus einem Gabelstapler eine komplett andere Maschine zu machen.

Er fügt ihm eine einzige zusätzliche Fähigkeit hinzu:

einen belastbaren Hakenanschlagpunkt vor den Gabelzinken.

Drei definierte Positionen.

Mehrere Traglastklassen.

Zwei Grundlängen.

Ein Wirbellasthaken.

Eine robuste Stahlkonstruktion.

Nicht spektakulär.

Aber bei der richtigen Hebeaufgabe ausgesprochen nützlich.

Denn in einem Industriebetrieb muss nicht jedes Werkzeug beeindrucken.

Es muss funktionieren, wenn man es braucht.

Stapler-Lastarm LA – wenn aus „Wir brauchen einen Kranhaken“ einfach „Nimm den Stapler“ werden soll.

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