Zahnstangenwandwinde mit Stirnradgetriebe zum Heben, Senken und Ziehen von Lasten
Zahnstangenwandwinde ZWW mit Stirnradgetriebe zum Heben, Senken und Ziehen von Lasten
Produktmerkmale
- Zahnstangenwinde mit Stirnradgetriebe
- Robuste Stahlausführung
- Zahnstange aus Vollmaterial mit Bohrung zur zusätzlichen Befestigung der Last
- Geringer Verschleiß durch gehärtete Getriebeteile und eine präzise gearbeitete Verzahnung
- Im Standard nur Zugbelastung möglich (Druckbelastung auf Anfrage)
- Stabile Wandbefestigung
- Oberfläche Gehäuse: blau lackiert
Produktbeschreibung
Zahnstangen-Wandwinde ZWW zum Ziehen, Heben und Senken von Lasten
Die Zahnstangen-Wandwinde mit Stirnradgetriebe der Serie ZWW von CMCO ist eine handbetriebene Winde zur Konsolbefestigung. Sie dient zum Ziehen, Heben und Senken von Lasten, darunter auch Stahlplatten. Vier Ausführungen decken zulässige Zuglast-Lastangaben von 1.500 bis 10.000 kg ab; im Standard sind diese Varianten für Zugbelastung ausgeführt, während Druckbelastung auf Anfrage möglich ist.
Funktionsweise und Auswahl der Ausführung
Beim Kurbeln überträgt das Stirnradgetriebe die Bewegung auf die Zahnstange. Die Lastdruckbremse sichert die Last beim Heben und Senken. Eine Zahnstange aus Vollmaterial mit Bohrung ermöglicht eine zusätzliche Befestigung der Last; gehärtete Getriebeteile und die präzise Verzahnung unterstützen eine verschleißarme Kraftübertragung.
Wählen Sie die Ausführung zuerst nach Belastungsrichtung und zulässiger Last. Danach gleichen Sie den erforderlichen Hub von 565 bis 800 mm und die Zahnstangenlänge von 975 bis 1.240 mm mit Bewegungsweg und Einbauraum ab. Bei den Varianten bis 5.000 kg beträgt die Kurbelkraft bei Nennlast 28 daN, bei der Ausführung ZWW-10000/700 sind es 40 daN.
Montage und sicherer Einsatz
Die Winde muss auf einer ebenen Anschraubfläche befestigt werden, ohne sie zu verspannen; zugleich ist ausreichend Freiraum für die Kurbel vorzusehen. Kräfte dürfen nur senkrecht und mittig in Zahnstangenrichtung eingeleitet werden. Seitenkräfte und eingeleitete Momente sind nicht zulässig, und bei falscher Lastrichtung kann die Bremse unwirksam werden.
Die Serie ist für Umgebungstemperaturen von -5 °C bis +60 °C vorgesehen. Sie eignet sich weder für explosionsgefährdete Räume noch für aggressive Umgebungen; maschineller Antrieb und Dauerbetrieb sind ausgeschlossen. Personen dürfen nicht befördert werden, und unter einer gehobenen Last darf sich niemand aufhalten.
Prüfung und Wartung
Vor der Inbetriebnahme sind Hubgerät, Tragkonstruktion und Einbau durch einen Sachkundigen zu prüfen. Im Betrieb sind Bremsfunktion, Kurbel, Sperrklinke, Befestigung und Tragkonstruktion täglich zu kontrollieren; mindestens einmal jährlich ist eine Sachkundigenprüfung erforderlich. Vor Inspektions- und Wartungsarbeiten muss die Winde entlastet werden, und an Bremsscheiben sowie deren Anlaufflächen darf kein Schmiermittel gelangen.
Optionen
- Anpassung an Druckbelastung bzw. Fähigkeit Last auch drücken zu können
- Verbesserter Korrosionsschutz durch Verzinkung oder Sonderanstrich der Zahnstange
- Andere Zahnstangenlängen
- Symmetrische Verzahnung
- Zusätzliche Option für Druckbelastung (Typen ab 1.500 kg WLL)
Lieferumfang
- Zahnstangenwandwinde ZWW
- Betriebsanleitung mit EG-Konformitätserklärung
Sicherheitshinweis
- Bedienung, Montage und Wartung nur durch beauftragte,eingewiesene, mit den Vorschriften vertraute Personen
- Den Bremsmechanismus nicht Einfetten oder Ölen!
- Das Befördern von Personen, sowie der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist verboten.
- Aufenthalt unter gehobener Last verboten.
- Nie in bewegliche Teile greifen.
- Mängel sind sofort sachkundig zu beheben.
- Die Last nie in gehobenen Zustand unbeaufsichtigt schweben lassen
- Auf die Winde dürfen nur senkrechte, mittig in Zahnstangenrichtung verlaufende Kräfte wirken.
- Auf die Winde dürfen keine Seitenkräfte wirken
- Tragfähigkeit entsprechend techn. Datenblatt nicht überschreiten
Sicherheitshinweise zur Montage
- die Winden sind zum Einbau in verschiedene Vorrichtungen vorgesehen
- Anbaukonstruktionen und Zahnstangenkopfverbindung nur für max. Kräfte auslegen
- Unbedingt auf ebene Anschraubfläche achten!
- Winde darf nicht verspannt werden!
- Winde nur mittels Qualitätsschrauben befestigen!
- Schrauben gleichmäßig anziehen!
- Schrauben sichern!
- Auf Freigängigkeit der Kurbel achten (Kurbelfreiraum)!
- Es dürfen nur mittige Kräfte in die Zahnstange eingeleitet werden!
- Seitenkräfte oder eingeleitete Momente sind nicht erlaubt!
- Die betriebssichere Ausführung ist vom Hersteller der Gesamtanlage zu gewährleisten und zu prüfen!
| Produktnummer | Zahnstangenlänge | zul. Zugkraft | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| ZWW-10000/700 | 1.240 [mm] | 10.000 [kg] | 1.516,00 € | Übernehmen |
| ZWW-1500/800 | 1.090 [mm] | 1.500 [kg] | 706,00 € | Übernehmen |
| ZWW-3000/565 | 975 [mm] | 3.000 [kg] | 803,00 € | Übernehmen |
| ZWW-5000/700 | 1.170 [mm] | 5.000 [kg] | 871,00 € | Übernehmen |
Zahnstangenwinde ZWW - Stark beim Ziehen von Lasten
Eine Last soll angehoben oder abgesenkt werden, der Bewegungsweg ist vorgegeben und die Winde muss fest in eine Vorrichtung eingebaut werden: Für eine solche Aufgabe ist die Zahnstangen-Wandwinde der Serie ZWW ausgelegt. Sie arbeitet handbetrieben, wird an einer Konsole befestigt und bewegt Lasten wie Stahlplatten über eine Zahnstange. Das aktuelle Sortiment umfasst vier Ausführungen mit zulässigen Lastangaben von 1.500 bis 10.000 kg.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Lastgröße. Belastungsrichtung, benötigter Hub, Zahnstangenlänge, Einbauraum und Kurbelkraft müssen zusammenpassen. Die aktiven ZWW-Ausführungen sind standardmäßig für Zugbelastung vorgesehen; eine Ausführung für Druckbelastung ist auf Anfrage möglich.
Von der Kurbelbewegung zur linearen Lastbewegung
Beim Betätigen der Kurbel überträgt das Stirnradgetriebe die Bewegung auf die Zahnstange. Aus der Drehbewegung entsteht damit die lineare Bewegung zum Heben oder Senken. Die Lastdruckbremse übernimmt während dieses Vorgangs die Lastsicherung – vorausgesetzt, Bewegungs- und Lastrichtung entsprechen den Vorgaben für den Einbau.
Die Zahnstange besteht aus Vollmaterial und besitzt eine Bohrung zur zusätzlichen Befestigung der Last. Gehärtete Getriebeteile und eine präzise gearbeitete Verzahnung unterstützen eine verschleißarme Kraftübertragung, ohne daraus eine bestimmte Lebensdauer oder Wartungsfreiheit abzuleiten. Das Gehäuse ist als robuste Stahlausführung ausgeführt.
Bei den Typen bis 5.000 kg kommt eine Sicherheitsfederkurbel zum Einsatz. Für das Heben und Senken muss diese vollständig um 360 Grad gedreht werden. Die Ausführung ZWW-10000/700 besitzt dagegen eine Sicherheitskurbel; bei diesem Typ benötigt die Lastdruckbremse für ihre sichere Funktion eine Last von mindestens etwa 5 bis 10 Prozent der Nennlast.
Die passende ZWW-Ausführung systematisch auswählen
Beginnen Sie mit der tatsächlichen Belastungsrichtung. Wird die Winde in der Standardausführung eingesetzt, ist von Zugbelastung auszugehen; eine benötigte Druckbelastung muss bereits bei der Anfrage berücksichtigt werden. Anschließend ist die zulässige Last der Winde mit der auftretenden Belastung abzugleichen, ohne den jeweiligen Grenzwert zu überschreiten.
Im nächsten Schritt folgen Bewegungsweg und Einbausituation. Die vier Varianten bieten Hübe zwischen 565 und 800 mm sowie Zahnstangenlängen von 975 bis 1.240 mm. Die Zahnstangenlänge darf dabei nicht mit dem nutzbaren Hub gleichgesetzt werden: Beide Werte sind variantenspezifisch und müssen getrennt mit dem verfügbaren Raum und dem erforderlichen Weg verglichen werden.
- ZWW-1500/800: 1.500 kg, 800 mm Hub, 1.090 mm Zahnstangenlänge, 28 daN Kurbelkraft bei Nennlast und 11 kg Eigengewicht.
- ZWW-3000/565: 3.000 kg, 565 mm Hub, 975 mm Zahnstangenlänge, 28 daN Kurbelkraft bei Nennlast und 19 kg Eigengewicht.
- ZWW-5000/700: 5.000 kg, 700 mm Hub, 1.170 mm Zahnstangenlänge, 28 daN Kurbelkraft bei Nennlast und 28 kg Eigengewicht.
- ZWW-10000/700: 10.000 kg, 700 mm Hub, 1.240 mm Zahnstangenlänge, 40 daN Kurbelkraft bei Nennlast und 55 kg Eigengewicht.
Die Kurbelkraft zeigt einen weiteren praktischen Unterschied: Während die drei Ausführungen bis 5.000 kg bei Nennlast mit 28 daN angegeben sind, steigt der Wert beim 10.000-kg-Typ auf 40 daN. Für die Planung sind außerdem die variantenspezifischen Befestigungs- und Gehäusemaße aus den technischen Daten und der zugehörigen Maßdarstellung heranzuziehen.
Montage: Gerade Krafteinleitung statt seitlicher Belastung
Die Anschraubfläche muss eben sein, damit die Wandwinde bei der Montage nicht verspannt wird. Befestigungsschrauben sind gleichmäßig anzuziehen und zu sichern; zugleich muss genügend Freiraum für die Kurbel verbleiben. Auch die Anbaukonstruktion und die Verbindung am Zahnstangenkopf müssen für die maximal auftretenden Kräfte ausgelegt sein.
Für den Betrieb dürfen Kräfte ausschließlich senkrecht und mittig in Richtung der Zahnstange eingeleitet werden. Seitenkräfte und eingeleitete Momente sind nicht zulässig. Ebenso wichtig ist die korrekte Lastrichtung: Wird sie verwechselt, kann die Bremse unwirksam werden.
Vor der ersten Inbetriebnahme müssen Hubgerät, Tragkonstruktion und Einbau durch einen Sachkundigen geprüft werden. Da die ZWW zum Einbau in eine Vorrichtung vorgesehen ist, muss die betriebssichere Ausführung der Gesamtanlage gewährleistet und geprüft werden. Bedienung, Montage und Wartung gehören ausschließlich in die Hände beauftragter, eingewiesener und mit den einschlägigen Vorschriften vertrauter Personen.
Sicher arbeiten und klare Einsatzgrenzen beachten
Die ZWW ist zum Heben und Senken von Lasten bestimmt, nicht zur Personenbeförderung. Im Gefahrenbereich und unter einer angehobenen Last darf sich niemand aufhalten. Die Last darf nicht unbeaufsichtigt in gehobener Stellung verbleiben; außerdem darf während der Bewegung nicht in bewegliche Teile gegriffen werden. Festgestellte Mängel sind unverzüglich sachkundig zu beheben.
Der zulässige Umgebungstemperaturbereich liegt zwischen -5 °C und +60 °C. Für extreme Bedingungen ist eine Rücksprache mit dem Hersteller erforderlich. Nicht vorgesehen ist die Serie für explosionsgefährdete Räume oder aggressive Umgebungen. Ein maschineller Antrieb ist ebenso ausgeschlossen wie der Dauerbetrieb.
Änderungen an der Winde und das nicht bestimmungsgemäße Anbringen zusätzlicher Geräte bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung. Maßgeblich bleiben die technischen Daten der gewählten Ausführung sowie die Betriebsanleitung. Das gilt besonders für die zulässige Last, die Kraftrichtung und die variantenspezifischen Anforderungen an die Kurbel und Bremse.
Prüfung und Wartung in den Arbeitsablauf einplanen
Eine zuverlässige Winde wird nicht erst geprüft, wenn die Bewegung schwergängig wird. Vor Inspektions- und Wartungsarbeiten muss sie durch geeignete Maßnahmen entlastet werden. Der Bremsmechanismus darf weder eingefettet noch geölt werden; insbesondere müssen Bremsscheiben und deren Anlaufflächen frei von Schmiermittel bleiben.
- Täglich: Bremsfunktion und Funktion der Winde prüfen sowie Kurbel, Sperrklinke, Befestigung, Zahnstange, Sicherheitsteile und Tragkonstruktion einer Sichtkontrolle unterziehen.
- Vierteljährlich: vorhandene Sicherheitsfederkurbel auf Bremsfunktion und Verschleiß prüfen beziehungsweise die Sicherheitskurbel kontrollieren. Erforderliche Arbeiten an Bremsscheiben sind einem Fachmann zu überlassen.
- Jährlich: Getriebe- und Kurbelteile auf Verschleiß prüfen, das Typenschild auf Lesbarkeit kontrollieren und die Sachkundigenprüfung durchführen lassen.
- Alle zwei Jahre: Schmiermittelwechsel mit Öffnen, Reinigen, Neubefüllen und Zusammenbau des Getriebes durch autorisierte Fachkräfte ausführen lassen.
Die Intervalle bilden den Rahmen; erkennbare Schäden oder Funktionsabweichungen dürfen nicht bis zum nächsten Termin warten. Besonders die Bremsfunktion ist ein täglicher Prüfpunkt. So werden Montage, Bedienung und Instandhaltung als zusammenhängender Prozess behandelt, statt Sicherheit ausschließlich der Lastdruckbremse zu überlassen.
Häufige Auswahlfragen zur Serie ZWW
Kann jede aktive ZWW-Ausführung standardmäßig drücken? Nein. Die Varianten von 1.500 bis 10.000 kg sind im Standard für Zugbelastung ausgeführt. Wird Druckbelastung benötigt, ist eine entsprechende Ausführung anzufragen.
Welche Werte sind für die Auswahl wichtiger als die Last allein? Neben Belastungsrichtung und zulässiger Last sind Hub, Zahnstangenlänge, verfügbarer Einbauraum und Kurbelkraft zu prüfen. Bei der ZWW-10000/700 kommt außerdem die erforderliche Mindestlast für die sichere Bremsfunktion hinzu.
Darf die Wandwinde motorisch angetrieben werden? Nein. Die Serie ist für Handbetrieb bestimmt; ein maschineller Antrieb und der Dauerbetrieb sind nicht zugelassen.
Ist die ZWW für seitlich angreifende Kräfte geeignet? Nein. Die Kraft muss senkrecht und mittig in Zahnstangenrichtung wirken. Seitenkräfte und eingeleitete Momente liegen außerhalb des zulässigen Einsatzes.